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Das Attentat von Omagh bezieht sich auf einen verheerenden Bombenanschlag mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto, der am 15. August 1998 verübt wurde. Dieses Ereignis erschütterte die internationale Öffentlichkeit zutiefst und wurde von der Real IRA, auch bekannt als RIRA, ausgeführt. Diese paramilitärische Organisation ist ein abtrünniger Zweig der I.R.A. (Irish Republican Army).
Alles geschah in einer belebten Einkaufsstraße in Omagh, einer kleinen Stadt in Nordirland im County Tyrone. Zu dieser Zeit hatte Nordirland gerade das Karfreitagsabkommen unterzeichnet, was zu politischen Spannungen in der Region führte. Einige Gruppen unterstützten das Abkommen, während andere damit unzufrieden waren.
Die Real IRA gehörte zu den Gegnern dieses Abkommens und des Friedensprozesses. Ihre Ideologie zielte darauf ab, Nordirland von Großbritannien zu befreien – und zwar durch Anschläge und groß angelegte gewaltsame Aktionen.
Um Aufmerksamkeit zu erlangen, organisierte die Real IRA einen Anschlag, indem sie ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einer stark frequentierten Einkaufsstraße platzierte. Bei der Explosion kamen insgesamt 29 Menschen ums Leben, und über 220 wurden verletzt.
Dieser Bombenanschlag gilt als die abscheulichste Tat, die jemals in Nordirland verübt wurde. Die britische Regierung verurteilte den Anschlag umgehend, ebenso wie die Partei Sinn Féin.