Der letzte Kampf
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Der letzte Kampf

Irische Filme
The Last Duel

Sie lieben historische Filme, die mit viel Liebe zum Detail und einer makellosen Erzählweise überzeugen? Dann sollten Sie unbedingt einen Blick auf „Der letzte Kampf“ werfen, einen Film des berühmten Ridley Scott.
Obwohl die Geschichte im Frankreich des 14. Jahrhunderts spielt, wurde der Film unter anderem in einigen der schönsten Regionen Irlands gedreht! Es ist also unmöglich, nicht mit Ihnen zu den legendären Drehorten zurückzukehren!

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Die Handlung

Wir befinden uns im Frankreich des 14. Jahrhunderts.

The Last Duel

Der letzte Kampf

„Der letzte Kampf“ erzählt die Geschichte des letzten bekannten gerichtlichen Duells in Frankreich. Ein historischer Zweikampf zwischen Jean de Carrouges und Jacques Le Gris, zwei ehemaligen Freunden, die schließlich zu erbitterten Feinden wurden.

Carrouges (gespielt von Matt Damon) ist ein angesehener Ritter, berühmt für seine Heldentaten auf dem Schlachtfeld. Le Gris (gespielt von Adam Driver) ist ein normannischer Knappe am Hof des Königs, geschätzt für seine Intelligenz und seinen Scharfsinn.

Nach Jahren latenter Rivalitäten vergewaltigt Le Gris die Frau von Carrouges. Die junge Frau und ihr Ehemann fordern daraufhin Gerechtigkeit vom König…

Bereit, alles zu tun, um seine Ehre und die seiner Frau zu retten, fordert Carrouges ein tödliches Duell, um Rache zu nehmen…

Ein beeindruckendes mittelalterliches Epos, zu Unrecht vom Publikum ignoriert

Als das Projekt gestartet wurde, war ganz Hollywood begeistert. Ridley Scott versprach einen historischen Film der besonderen Art, getragen von einer brillanten Besetzung mit Matt Damon, Adam Driver und Ben Affleck.

Bei seiner Veröffentlichung 2021 wurde der Film von der Kritik gelobt, fand jedoch beim Publikum wenig Anklang und hatte Schwierigkeiten, sein Publikum zu erreichen.

Der Grund liegt in einem zu „historischen“ Stil, der sehr authentisch ist, aber dem Publikum wenig vertraut. Ridley Scott hat die Darstellung der französischen Gesellschaft des 14. Jahrhunderts bis ins Detail ausgearbeitet: feuchte, dunkle Burgen, die prekäre Lebenssituation der damaligen Zeit sowie die weit verbreitete Frauenfeindlichkeit.

Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Über das historische Epos hinaus behandelt Ridley Scott hier ein sensibles und wichtiges Thema in der #MeToo-Ära: Vergewaltigung und das Verhältnis von Männern zu Frauen.

Der Film erzählt die Geschichte aus drei Perspektiven: Carrouges, Le Gris und vor allem der Frau von Carrouges. Gerade dieser Blickwinkel verleiht dem Film seine besondere Kraft!

So wird die Voreingenommenheit der Charaktere und ihre subjektive Wahrnehmung der Wahrheit deutlich – eine Einladung, auch über das Thema Einverständnis nachzudenken. Hochaktuelle und sensible Themen, die trotz der Jahrhunderte bis heute nachhallen.

Zudem setzt der Film auf ein langsames Erzähltempo – eine bewusste Entscheidung von Ridley Scott, der auf einfache Abkürzungen verzichtet und die Handlung im Hier und Jetzt aufbaut. Das schafft eine besonders dichte Atmosphäre, kann aber für ungeübte Zuschauer mitunter langatmig wirken.

Besondere Erwähnung verdient die herausragende Besetzung: Matt Damon zeigt sich hier von einer ganz neuen Seite – mit Narben und rauem Charme, fernab der üblichen Hollywood-Klischees.

Adam Driver überzeugt ebenfalls mit einer meisterhaften Darstellung voller Ambivalenz und offener Gewalt.

Ben Affleck, etwas zurückhaltender, überrascht mit seiner blonden Färbung, trägt aber wesentlich zur Glaubwürdigkeit der Geschichte bei.

Nicht zuletzt ist Jodie Comer als Frau von Carrouges das Herzstück des Films. Sie spielt eine Frau, die still die wiederholten Misshandlungen eines gefühllosen Ehemanns erträgt. Sie ist bereit, alles zu opfern, um ihre Ehre wiederherzustellen und die Anerkennung der Vergewaltigung durch Le Gris zu fordern. Ein Porträt von großem Mut, das den Feminismus trotz des mittelalterlichen Kontexts feiert.

Ein Film, der in Frankreich… und auch in Irland gedreht wurde!

Obwohl die Geschichte offiziell in Frankreich spielt, zögerte Ridley Scott nicht, zwischen Frankreich und Irland als Drehorte für „Der letzte Kampf“ zu wechseln.

Der Film nutzt die legendären, wilden Landschaften Irlands, um ein ländliches, hartes und ursprüngliches Frankreich zu zeigen – mit Burgen und Abteien, die Sie direkt ins 14. Jahrhundert versetzen und gleichzeitig die Schönheit Irlands bewundern lassen!

„Der letzte Kampf“ wurde an zahlreichen touristischen Orten gedreht, darunter:

  • die Bective Abbey im County Meath,
  • Cahir Castle im County Tipperary,
  • und die Ardmore Studios im County Wicklow.

Wicklow wird oft als das „Hollywood Irlands“ bezeichnet. Die unberührten Landschaften machen es zum idealen Ort für große Filmproduktionen. Große Serien wie Vikings wurden dort gedreht.