Wenn Sie humorvolle Literatur lieben, die Irland in all seinen Facetten beschreibt, dann ist „Irland im Glas“ von Pete McCarthy genau das Richtige für Sie! Der Autor zeichnet ein äußerst realistisches Bild Irlands in ebenso witzigen wie originellen Kontexten und stellt dabei eine zentrale Frage: Kann man sich ein kleines bisschen irisch fühlen, auch wenn es nicht die eigene Heimat ist?
Die Geschichte ist so einfach wie fesselnd: Pete McCarthy erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und seiner Leidenschaft für Irland und bietet uns dabei ein besonders interessantes Reisetagebuch. Als Sohn eines Engländers und einer Irin macht er sich erneut auf den Weg nach Irland, um seine Wurzeln zu suchen.
Er beginnt eine Reise vom County Cork bis zum County Donegal und trifft unterwegs zahlreiche überraschende Menschen – vor allem in einem seiner Lieblingsorte: den irischen Pubs. Denn von Anfang an gilt eine Regel:
Betritt niemals nicht eine Bar, die deinen Namen trägt!
Mit so einem Namen hat McCarthy die Qual der Wahl!
Skurrile englische Hippies, ein verheirateter Priester oder völlig orientierungslose deutsche Musiker begleiten McCarthys Begegnungen, die sich mit jedem neuen Pub häufen. Die Figuren sind dabei durchweg sympathisch, tiefgründig und authentisch, trotz ihrer Eigenheiten.
Durch diese Begegnungen und seine Erkundungen in Irland zeichnet Pete McCarthy ein erfrischend ehrliches und humorvolles Bild des Landes, das einem während des gesamten Buches ein leichtes Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein großartiger Roman, der Sie von Anfang bis Ende begeistern wird!