Das Mesolithikum in Irland markiert die Zeit, in der die ersten Bewohner auf der Insel ankamen. Diese stammen aus Schottland und waren bereits darauf vorbereitet, unter schwierigen Bedingungen zu überleben. Heutzutage geben zahlreiche archäologische Funde Einblicke in die Lebensweise dieser ersten Bevölkerung, die sich in Irland niederließ… Hier ein Überblick über das, was wir über das Mesolithikum in Irland wissen…
Archäologen schätzen, dass die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in Irland zwischen 8000 und 7000 v. Chr. liegen. Zu dieser Zeit war Irland noch stark von der Eiszeit geprägt: Das Landesinnere war durch Permafrost gefroren, während die Küstengebiete leichter bewohnbar waren…
Zahlreiche Funde deuten auf Jäger und Sammler an den Küsten der Insel hin. Diese besiedelten zunächst den Nordosten Irlands und breiteten sich allmählich über die gesamte Insel aus. Bedeutende mesolithische Fundstätten befinden sich unter anderem in:
Die Herkunft dieser ersten Bewohner wird unterschiedlich diskutiert. Viele Experten gehen jedoch davon aus, dass sie aus Schottland kamen und die Strecke mit Booten zurücklegten (zu dieser Zeit war Irland bereits eine Insel, obwohl der Meeresspiegel deutlich niedriger war als heute)…
Die ersten Siedler lebten hauptsächlich von Fischfang und der Jagd auf Wildtiere. Die Böden Irlands waren aufgrund des Permafrosts noch nicht fruchtbar genug für Ackerbau.
Zur Nahrungssicherung nutzte die Bevölkerung Harpunen, Speere und Pfeile, die aus Holz und sorgfältig bearbeiteten Feuersteinspitzen gefertigt wurden. Sammler brachten Haselnüsse und Beeren mit. Zu den gejagten Tieren gehörten vor allem Wildschweine und Hirsche.
Studien zufolge dürfte die mesolithische Bevölkerung Irlands nur einige Tausend Menschen umfasst haben. Während des Neolithikums wuchs diese Zahl dann deutlich an…