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Enge Feinde ist ein amerikanischer Film, der Brad Pitt und Harrison Ford in einem erbitterten Duell vereint… Er erzählt die Geschichte von zwei Männern, einem Polizisten irischer Herkunft in den USA und einem IRA-Aktivisten, die in den USA Waffen beschaffen, um den Konflikt in Nordirland weiterzuführen… Ein packendes Aufeinandertreffen für ein außergewöhnliches Duo!
Rory Devaney (gespielt von Brad Pitt) ist ein Nordire und aktives Mitglied der Provisorischen IRA. Obwohl er von der Polizei stark gesucht und in Nordirland des Terrorismus beschuldigt wird, erhält er den Auftrag, in die USA zu reisen, um den Preis für Waffenlieferungen zu verhandeln, die den bewaffneten Kampf in Belfast unterstützen sollen.
Da er vor Ort niemanden kennt, wendet er sich an die irische Diaspora, die ihm aus Solidarität eine Unterkunft besorgt. Er wird bei Tom O’Meara (Harrison Ford) und dessen Familie aufgenommen, einem Polizisten in den Vierzigern, der nichts von Rorys Aktivitäten ahnt.
Schon bald entwickelt sich zwischen Rory Devaney und Tom O’Meara eine starke Freundschaft… Zwischen Familienabenden und wiederholten Billardrunden entsteht eine unerwartete Verbundenheit… Bis zu dem Tag, an dem Rorys geheime Aktivitäten die Sicherheit der Familie O’Meara gefährden. Schnell entdeckt Tom die terroristischen Machenschaften von Rory…
Als pflichtbewusster Polizist beschließt er, ihn trotz der Freundschaft festzunehmen… ohne zu ahnen, dass Rory sich nicht so leicht fassen lässt…
Enge Feinde ist ein spannender Film, der Drama, Gefühle und Politik verbindet: eine explosive Mischung, die von Anfang an die gut durchdachte Geschichte prägt…
Man muss sagen, Alan J. Pakula hat es nicht leicht: Enge Feinde ist ein Remake von „Shake Hands with the Devil“ (1959), einem Film von Michael Anderson, der die Konfrontation zweier Männer zeigt, die vieles verbindet und trennt.
Ein Thema, das oft behandelt wurde, aber dennoch interessant bleibt für alle, die das Drama zerrissener Seelen schätzen, die gegensätzliche Werte vertreten.
Doch man muss zugeben: Pakulas Film gelingt es, sich hervorzuheben – dank einer erstklassigen Besetzung (Brad Pitt und Harrison Ford) und einer zu 100 % traditionellen irischen Musik von James Horner. Der Film meistert alle potenziellen Stolpersteine und bietet ein unterhaltsames Erlebnis.
So gewinnt man schnell Sympathie für diese beiden Männer, die sich ähnlich und doch völlig verschieden sind und ihre besten wie schlimmsten Momente teilen.
Ihr gegenseitiger Respekt und ihr Vertrauen scheinen unerschütterlich.
Doch bald gerät das Duo ins Wanken: Tom, ein heldenhafter Polizist mit unerschütterlichen moralischen Werten, entdeckt, dass Rory nicht der ist, der er zu sein scheint. Die Masken fallen, und aus Freundschaft werden Rivalität, Unverständnis und Groll.
Die politische Frage in Nordirland wird subtil behandelt: Die brüderliche Beziehung zwischen Tom und Rory ist eine der schönsten Metaphern dafür und verdeutlicht die Komplexität des nordirischen Konflikts sowie dessen Auswirkungen auf die Menschen.