Wird die große Parade in Dublin trotz der Risiken durch das Coronavirus stattfinden? Diese Frage wird in dieser Woche, genauer gesagt am Dienstag, den 10. März, während einer Sitzung um 10:00 Uhr entschieden.
Zwei Stadträte von Dublin planen, einen Dringlichkeitsantrag einzubringen, der zur Absage der St. Patrick’s Day Parade in der irischen Hauptstadt aufruft. Dieser Antrag wird am Dienstag im Stadtratsausschuss vorgestellt.
Absage der St. Patrick’s Day Veranstaltungen: Ein kontroverses Thema
Schwierige Entscheidungen stehen diese Woche an
Die Entscheidung wird voraussichtlich schwierig. Es gibt einen regelrechten Machtkampf zwischen der irischen Regierung – die zur Durchführung der Veranstaltungen aufruft – und dem medizinischen Personal sowie Aktivisten, die alle Versammlungen, die die Verbreitung des Coronavirus fördern könnten, verhindern wollen.
Die Debatte wird immer hitziger und sorgt derzeit für große Unsicherheit darüber, wie Irland den St. Patrick’s Day feiern wird.
Nicht nur die Parade in Dublin steht auf der Kippe. Über 100 Paraden und Festivals zum St. Patrick’s Day in ganz Irland könnten abgesagt werden. Da COVID-19 inzwischen in Irland angekommen ist, stehen die Veranstalter unter erheblichem Druck, die öffentliche Gesundheit an erste Stelle zu setzen.
Es ist geplant, dass sich die Organisatoren von dutzenden Veranstaltungen in den nächsten 72 Stunden treffen, um die nächsten Schritte zu besprechen.
Zur Erinnerung: In der Republik Irland sind derzeit mehr als 21 bestätigte COVID-19-Fälle bekannt, und zahlreiche lokale Paraden, darunter auch die in Cork, wurden bereits abgesagt. Angesichts der Lage könnte der St. Patrick’s Day dieses Jahr ganz anders verlaufen als gewohnt.
Die irische Regierung versucht jedoch, zu beruhigen. Sie betont, die Situation genau zu beobachten und ruft dazu auf, nicht in Panik oder Hysterie zu verfallen – gerade in einem Umfeld, in dem die Medien die Lage möglicherweise überdramatisieren.
