Planen Sie eine Reise nach Irland? Dann gehört ein Reiseadapter vom Typ G ins Gepäck. Irische Steckdosen haben drei rechteckige Stifte und sind daher nicht mit französischen Steckern mit zwei runden Stiften kompatibel.
Einen Spannungswandler benötigen Sie in der Regel jedoch nicht. Wie in Frankreich arbeitet das irische Stromnetz mit 230 Volt und 50 Hertz. Um ein Handy, eine Kamera oder einen Laptop aufzuladen, genügt in den allermeisten Fällen ein einfacher Adapter.

Irische Steckdosen entsprechen dem Typ G – © Golden Sikorka
Die Republik Irland verwendet Steckdosen vom Typ G. Dieses Format erkennt man an den drei rechteckigen Öffnungen, die dreieckig angeordnet sind: Zwei dienen der Stromversorgung, die dritte der Erdung.
Französische Steckdosen entsprechen meist den Typen C und E. Ihre runden Stifte lassen sich nicht direkt in eine irische Steckdose einstecken. Daher ist ein Adapter erforderlich, der mit Typ G kompatibel ist.
Dieses Format wird auch im Vereinigten Königreich verwendet. Ein Adapter, der als kompatibel mit britischen Steckdosen ausgewiesen ist, eignet sich somit auch bestens für einen Aufenthalt in Irland.
Ja, Reisende aus Frankreich sollten einen Adapter von Europa nach Irland und ins Vereinigte Königreich mitnehmen. Mit diesem Zubehör lässt sich ein französischer Stecker an eine irische Steckdose anschließen, ohne die Funktionsweise des Geräts zu verändern.
Stecken Sie einfach Ihr Ladegerät in den Adapter und diesen anschließend in die Wandsteckdose. Einige Modelle bieten mehrere USB- oder USB-C-Anschlüsse, sodass sich mehrere kleinere Geräte über eine einzige Steckdose laden lassen.
Derselbe Adapter funktioniert auf der gesamten Insel – sowohl in der Republik Irland als auch in Nordirland. Sie können ihn also in Dublin, Galway, Cork, Belfast oder Derry verwenden.
Das irische Stromnetz arbeitet mit einer Spannung von 230 V und einer Frequenz von 50 Hz. Diese Werte entsprechen denen des französischen Stromnetzes.
Der Unterschied zwischen den beiden Ländern liegt also nicht beim Strom, sondern vor allem in der Form der Steckdosen. Handys, Laptops, Kameras und andere in Frankreich gekaufte Geräte funktionieren in der Regel ohne Spannungswandler.
Die Behauptung, Irland habe im Vergleich zum übrigen Europa eine besondere Spannung, ist daher falsch. Bei einer Reise aus Frankreich stellt die elektrische Kompatibilität üblicherweise kein Problem dar.
Ein Steckeradapter verändert lediglich die Form des Anschlusses. Er ermöglicht es, einen französischen Stecker in eine irische Steckdose einzustecken, ändert jedoch nicht die Netzspannung.
Ein Spannungswandler wandelt den Strom um, den das Gerät erhält. Er kann beispielsweise erforderlich sein, um ein Gerät, das ausschließlich für 110 oder 120 V ausgelegt ist, an einem 230-V-Netz zu betreiben.
Da französische Geräte normalerweise für 230 V ausgelegt sind, benötigen sie in Irland nur einen Adapter. Die Frage nach einem Spannungswandler betrifft vor allem bestimmte Geräte, die in den USA, Kanada, Japan oder anderen Ländern mit abweichender Spannung gekauft wurden.
Suchen Sie vor dem Anschließen eines Geräts auf dem Ladegerät, Netzteil oder Typenschild nach der Angabe Input oder Entrée.
Steht dort 100–240 V, 50/60 Hz, kann das Gerät in Irland verwendet werden. Das trifft auf die meisten Ladegeräte neuerer Handys, Tablets, E-Reader, Kameras und Laptops zu.
Auch ein Gerät mit der Angabe 220–240 V, 50 Hz ist mit dem irischen Stromnetz kompatibel.
Ein Gerät, das ausschließlich mit 110 V oder 120 V gekennzeichnet ist, darf dagegen nicht mit einem einfachen Adapter angeschlossen werden. Es könnte überhitzen, beschädigt werden oder einen Brand auslösen.
Moderne Smartphone-Ladegeräte akzeptieren in der Regel Spannungen zwischen 100 und 240 V. Sie können Ihr französisches Ladegerät in Irland daher mit einem Typ-G-Adapter verwenden.
Einige Hotels, Flughäfen, Fähren und Züge bieten USB-Anschlüsse an. Ob sie vorhanden sind und welche Leistung sie liefern, ist jedoch nicht garantiert. Ein älterer Anschluss kann Ihr Handy außerdem deutlich langsamer laden als ein modernes USB-C-Ladegerät.
Am zuverlässigsten ist es, das eigene Ladegerät zusammen mit einem hochwertigen Adapter mitzunehmen.
Die Netzteile von Laptops sind fast immer dafür ausgelegt, Spannungen zwischen 100 und 240 V zu akzeptieren. Prüfen Sie dennoch vor der Abreise die Angaben auf dem Ladegerät.
Ist das Netzteil kompatibel, genügt ein Typ-G-Adapter. Dieser muss allerdings die Leistung des Ladegeräts unterstützen, insbesondere bei Gaming-Laptops oder Workstations mit leistungsstarkem Netzteil.
Wenn sich das Netzkabel vom Netzteil trennen lässt, kann auch ein Kabel mit britischem Stecker verwendet werden. Diese Lösung ist mitunter stabiler als ein schweres Netzteil, das an einem kleinen Adapter hängt.
Haartrockner, Haarglätter, Lockenstäbe und andere Heizgeräte verbrauchen deutlich mehr Strom als ein Handy. Daher müssen Spannung, Leistung und die maximale Belastbarkeit des Adapters überprüft werden.
Ein französisches Gerät, das mit 220–240 V arbeitet, kann in Irland mit einem ausreichend robusten Adapter verwendet werden. Ein Modell, das ausschließlich für 110 oder 120 V ausgelegt ist, darf hingegen niemals direkt an eine irische Steckdose angeschlossen werden.
Kleine Reise-Spannungswandler können Heizgeräte nicht immer versorgen. Im Zweifel verwenden Sie den vom Hotel bereitgestellten Haartrockner oder wählen ein Gerät, das für 230 V ausgelegt ist.
Sowohl die Republik Irland als auch Nordirland verwenden Typ-G-Steckdosen mit 230 V bei 50 Hz.
Diese Einheitlichkeit erleichtert Reisen über die Grenze hinweg. Ein einziger Adapter reicht aus, um die gesamte Insel zu bereisen, auch wenn Nordirland zum Vereinigten Königreich gehört.
Viele irische Wandsteckdosen verfügen über einen kleinen Schalter. Damit lässt sich die Stromzufuhr ein- oder ausschalten, ohne den Stecker zu ziehen.
Wenn Ihr Gerät nach dem Anschließen nicht lädt, prüfen Sie daher, ob dieser Schalter eingeschaltet ist. Eine scheinbar defekte Steckdose ist manchmal einfach nur ausgeschaltet.
Es ist ratsam, die Stromzufuhr auszuschalten, bevor Sie den Adapter herausziehen, insbesondere wenn ein leistungsstarkes Gerät angeschlossen ist.
Britische und irische Stecker nach Typ-G-Standard verfügen normalerweise über eine integrierte Sicherung. Einige Reiseadapter besitzen ebenfalls eine, doch das trifft nicht zwingend auf alle online oder günstig angebotenen Produkte zu.
Eine Sicherung garantiert keine absolute Sicherheit. Ein minderwertiger, überlasteter oder beschädigter Adapter kann sich trotzdem erhitzen und einen schlechten Kontakt verursachen.
Wählen Sie ein Zubehör von einem identifizierbaren Hersteller, auf dem Spannung, Stromstärke und maximale Leistung klar angegeben sind. Vermeiden Sie Modelle mit Rissen, Verformungen oder locker sitzenden Steckern.
Eine französische Mehrfachsteckdose kann an einen Typ-G-Adapter angeschlossen werden, um mehrere kleinere Geräte aufzuladen. Diese Lösung ist praktisch in Unterkünften mit wenigen Steckdosen.
Die Gesamtleistung der Geräte darf jedoch weder die Kapazität der Mehrfachsteckdose noch die des Adapters überschreiten. Diese Lösung eignet sich eher für Handys, Kameras und Smartwatches als für mehrere Heizgeräte.
Vermeiden Sie es, mehrere Adapter oder Mehrfachsteckdosen hintereinanderzuschalten. Solche Konstruktionen erhöhen das Risiko schlechter Kontakte, Überlastung und Überhitzung.
Typ-G-Adapter sind in Elektronikgeschäften, Baumärkten, einigen Supermärkten und Fachgeschäften für Reisebedarf erhältlich. Sie lassen sich auch unkompliziert online bestellen.
Sie können sie an Flughäfen, Fährhäfen und in zahlreichen irischen Geschäften kaufen. Dort ist der Preis manchmal höher und die Auswahl geringer als vor der Abreise.
Die Preise variieren je nach Qualität und Funktionen. Statt grundsätzlich nach dem günstigsten Modell zu suchen, sollten Sie einen soliden, klar gekennzeichneten Adapter wählen, der zur Leistung Ihrer Geräte passt.
Für einen Aufenthalt ausschließlich in Irland oder im Vereinigten Königreich ist ein spezieller Typ-G-Adapter in der Regel die beste Wahl. Er ist kompakt, einfach zu verwenden und sitzt in der Steckdose oft besser als ein sperriger Universaladapter.
Ein Universaladapter ist interessant, wenn Sie regelmäßig in Länder mit verschiedenen Steckdosenformaten reisen. Einige Modelle verfügen zudem über USB- und USB-C-Ausgänge, mit denen mehrere Geräte gleichzeitig geladen werden können.
Prüfen Sie die Gesamtleistung der USB-Anschlüsse, insbesondere wenn Sie Schnellladen nutzen oder einen Computer über USB-C versorgen möchten.
Einige Hotels und Pensionen leihen ihren Gästen Adapter aus. Die verfügbare Anzahl ist jedoch oft begrenzt, insbesondere in Zeiten hoher Auslastung.
Neuere Unterkünfte bieten möglicherweise auch europäische Steckdosen oder integrierte USB-Anschlüsse. Diese Ausstattung ist jedoch nicht überall vorhanden, vor allem nicht in älteren Gebäuden.
Es ist daher besser, den eigenen Adapter mitzunehmen, statt sich auf die Unterkunft zu verlassen.
In Badezimmern sind manche Steckdosen ausschließlich für Elektrorasierer vorgesehen. Ihre Leistung ist begrenzt: Sie dürfen keinen Haartrockner oder andere stromintensive Geräte versorgen.
Für einen gewöhnlichen Aufenthalt sollten Sie einen hochwertigen Steckeradapter vom Typ G einplanen. Damit können Sie Ihr Handy, Ihren Computer, Ihre Kamera und die meisten Ihrer französischen Geräte aufladen.
Ein Spannungswandler ist für Geräte mit der Angabe 220–240 V oder 100–240 V nicht erforderlich. Nur Geräte, die ausschließlich für eine andere Spannung ausgelegt sind, benötigen eine spezielle Lösung.
Wenn Sie mit mehreren Geräten reisen, kann ein USB-Ladegerät mit mehreren Anschlüssen in Verbindung mit nur einem Adapter Ihre Anschlüsse vereinfachen und Ihr Gepäck leichter machen.