Das Wrack, das versuchte, die Titanic zu warnen, wurde in der Irischen See gefunden
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Das Wrack, das versuchte, die Titanic zu warnen, wurde in der Irischen See gefunden

Die SS Mesaba, in Belfast gebaut und 1918 gesunken, wurde mehr als 100 Jahre nach ihrem Untergang gefunden!

von Gwen LE COINTRE
Le SS Mesaba, retrouvé dans les eaux irlandaises - © Bangor University

Ein Forscherteam hat gerade die Entdeckung eines seit einem Jahrhundert verschollenen Passagierschiffs bekannt gegeben: die SS Mesaba. 1918 von den Deutschen torpediert, war das Schiff vor allem dafür bekannt, vergeblich versucht zu haben, die Titanic vor Eisbergen auf ihrem Weg nach New York zu warnen… Eine Nachricht, die zwar empfangen, aber nie an Kapitän Smith weitergeleitet wurde… und die zum tragischen Untergang am 12. April 1912 führte.

Ein lange gesuchtes Wrack

Eine Entdeckung dank hochentwickelter Technologien

Ihre Geschichte ist zwar weitaus weniger bekannt als die der Titanic… Doch die SS Mesaba wurde gerade von einem brillanten Forscherteam der Universität Bangor im Vereinigten Königreich aus der Vergessenheit geholt.

Das Schiff, in Belfast gebaut und 1918 versenkt, als es versuchte, von Liverpool nach Philadelphia zu gelangen, wurde in der Irischen See etwa 30 Kilometer südöstlich der Grünen Insel entdeckt.

Für die Wissenschaftsgemeinde ist dies eine bedeutende Entdeckung, da das Schiff seit seinem Untergang als verschollen galt!

Um dies zu erreichen, setzten die Forscher eine besonders ambitionierte Technik zur Kartierung des Meeresbodens ein. Ausgestattet mit Multibeam-Sonar durchkämmten sie über 20.000 km² Meeresboden in der Irischen See und identifizierten dabei mehr als 270 Wracks!

Die SS Mesaba gehörte dazu und wurde schnell identifiziert, dank Abgleichungen zwischen Datenbanken und Plänen seiner Struktur.

Zur Erinnerung: Das Schiff ist besonders bekannt dafür, im April 1912 versucht zu haben, die RMS Titanic vor der Gefahr durch große Eisblöcke zu warnen, die damals an der Oberfläche des Atlantiks sichtbar waren.

Eine Nachricht, die zwar empfangen, aber nicht an den Kapitän weitergegeben wurde… was zum historischen Untergang des damals als unsinkbar geltenden Passagierschiffs führte.

Sechs Jahre später erlebte die SS Mesaba dasselbe Schicksal wie die Titanic und sank nach einem deutschen Torpedotreffer. Es wird angenommen, dass die gesamte Besatzung (etwa 20 Personen, darunter der Kapitän) mit in die Tiefe gerissen wurde.

Die Entdeckung des Wracks ermöglicht es, die Geschichte des Schiffes mehr als 100 Jahre nach seinem Untergang zu beleuchten. Ein wahrhaftiger Erfolg!