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Arthur Griffith (1871-1922) war ein irischer Politiker, der sich zeitlebens für die Gründung des Irischen Freistaats einsetzte. Als Gründer von Sinn Féin und Gründungsmitglied der IRA ist Arthur Griffith bis heute eine gefeierte Persönlichkeit in ganz Irland.
Arthur Griffith wurde 1871 in eine politisch engagierte Familie geboren, die von der britischen Herrschaft geprägt war. Bereits mit Volljährigkeit trat er als überzeugter Nationalist auf und war davon überzeugt, dass Kommunikation der beste Weg sei, um die Bevölkerung für die nationalistische Sache zu gewinnen. Deshalb gründete er mehrere Zeitungen, die die nationalistische Bewegung unterstützten.
Bereits 1905 gründete er Sinn Féin, eine politische Partei, die sich gegen die britische Besatzung richtete. Er führte die Partei viele Jahre lang bis 1918, als er den Vorsitz an Éamon de Valera abgab.
1921 wurde er zusammen mit Michael Collins nach London geschickt, um mit der britischen Regierung über einen Vertrag zu verhandeln. Am 6. Dezember 1921 unterzeichnete er den Vertrag, der in Irland einen Bürgerkrieg zwischen Pro- und Anti-Vertragskräften auslöste.
Griffith wurde schnell zum Anführer der Pro-Vertragsseite neben Michael Collins und koordinierte die Schritte zur Gründung des Irischen Freistaats. Er gründete eine provisorische Regierung und wurde zum Vorsitzenden des Dáil Éireann ernannt.
Während sein Einfluss weiter wuchs, verstarb er am 12. August 1922 an den Folgen eines Schlaganfalls.