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Brooklyn ist ein irischer Film von John Crowley, der die Geschichte irischer Auswanderer erzählt, die in den 1950er Jahren ihre Heimat verlassen, um nach Amerika zu gehen. Ein intimer Film, der ein wunderschönes klassisches Schauspiel voller Poesie bietet. Ein tolles Erlebnis, das bei seiner Veröffentlichung 2016 von der Kritik gefeiert wurde!
1950er Jahre… Die junge Eilis Lacey (gespielt von Saoirse Ronan) lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Rose in Enniscorthy, einem von Armut geprägten Ort in Irland. Ohne Zukunftsperspektiven auf der Grünen Insel wird sie von einem irischen Priester unterstützt, der in Amerika lebt, und erhält so die Möglichkeit, Irland zu verlassen und sich in Brooklyn niederzulassen. Für Eilis beginnt damit ein farbenfrohes Abenteuer. Sie entdeckt den Alltag in Brooklyn, die starke irische Gemeinschaft im Viertel, nimmt eine Stelle als Verkäuferin an und besucht abends Buchhaltungskurse.
Unglücklich leidet sie unter Heimweh. Doch ihre Begegnung mit einem jungen Italiener verändert alles und lässt sie das amerikanische Leben in einem neuen Licht sehen!
Der plötzliche Tod ihrer Schwester Rose zwingt sie jedoch zur Rückkehr nach Irland… Dort wird sie zwischen zwei Männern, zwei Ländern und zwei Leben hin- und hergerissen…
John Crowleys Film wirkt auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar… Doch seine Stärke liegt in der zarten Poesie und feinen Sensibilität. Crowley erzählt die Geschichte von Iren, die von einem Neuanfang träumen, hin- und hergerissen zwischen ihrer Verbundenheit zu Irland und dem Wunsch, alles hinter sich zu lassen…
Saoirse Ronan liefert eine beeindruckend authentische und zurückhaltende Darstellung. Jeder Moment wird mit großer Feinfühligkeit und Zurückhaltung vermittelt, ohne Pathos oder Kitsch.
Der Film ehrt die Herausforderungen, denen die Iren damals gegenüberstanden, durch ein liebevolles, historisches und farbenfrohes Porträt.
Das Werk spielt mit der Dualität: Eilis wird von widersprüchlichen Sehnsüchten geprägt – alles für die USA aufzugeben und den charmanten Italiener in Brooklyn zu treffen oder zurück nach Irland zu gehen, um bei ihrer Mutter zu leben und eine Familie auf der Heimatinsel zu gründen…
Das Ende des Films ist zwar etwas einfach gehalten, fast moralisch… Doch es spiegelt die damalige Zeit wider… und macht den Film zu einem echten Genuss!