Das Mädchen von Ryan
Kultur

Das Mädchen von Ryan

Irische Filme
La fille de Ryan

Das Mädchen von Ryan ist ein amerikanischer Film aus den 1970er Jahren, inszeniert von David Lean, mit Robert Mitchum und Sarah Miles. Ein prägendes Werk für eine ganze Generation, spielt „Das Mädchen von Ryan“ im von Konflikten geprägten Irland der 1910er Jahre… Erzählt wird die unmögliche Geschichte einer jungen Irin und eines britischen Soldaten, der das Kommando über eine Garnison übernimmt.

Die Geschichte von „Das Mädchen von Ryan“

Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des britisch-irischen Konflikts

1916. Rosy Ryan lebt im ruhigen Dorf Kirrary auf der Dingle-Halbinsel. Als Tochter des Besitzers der örtlichen Taverne heiratet sie Charles Shaughnessy, einen über 15 Jahre älteren Schulmeister. Doch Rosy ist in der Ehe unglücklich: Obwohl ihr Mann sie liebt, kann er ihre Erwartungen nicht erfüllen. Auf der Suche nach mehr Romantik trifft Rosy auf Major Randolph Doryan, einen Briten, der die Kontrolle über die Region übernimmt. Von ihm fasziniert, wird er ihr Liebhaber – trotz der angespannten politischen Lage zwischen Iren und Briten…

Unsere Einschätzung

Eine vorhersehbare Geschichte im Herzen eines vom Konflikt zerrissenen Irlands

Der Film ist deutlich von Gustave Flauberts „Madame Bovary“ inspiriert. Gedreht inmitten der schönsten Landschaften der irischen Westküste, ist „Das Mädchen von Ryan“ ein mitreißender Film, der eine ganze Generation begeisterte (unter anderem mit 2 Oscars und dem David di Donatello ausgezeichnet).
Obwohl das Genre klassisch ist, ermöglicht er einen Einblick in das Irland der 1910er Jahre, zur Zeit des Osteraufstands, des Irischen Unabhängigkeitskriegs und des Bürgerkriegs. Die Geschichte veranschaulicht so das zerrissene Irland jener Jahre und nutzt die Beziehung der beiden Liebenden als Metapher.

Ein schöner Film, der zwar gealtert ist, aber nach wie vor seine Kraft bewahrt!