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Der Stephanstag ist ein Feiertag in Irland, der am 26. Dezember begangen wird. Er ehrt den Heiligen Stephan, der als erster Christ gilt, der für seinen Glauben als Märtyrer starb. Die Iren legen großen Wert auf diesen Tag und nutzen ihn, um die Weihnachtsferien zu verlängern und an Pferderennen teilzunehmen – eine der großen Spezialitäten Irlands!
Der Stephanstag (auf Irisch auch Lá Fhéile Stiofán genannt) ist für die Iren eine Gelegenheit, einen weiteren Tag mit der Familie zu verbringen. Traditionell gehen sie auf die Straße, um Weihnachtslieder zu hören, und anschließend in einen Pub, um in gemütlicher und herzlicher Atmosphäre ein paar Gläser zu leeren.
Die gläubigsten unter ihnen besuchen danach die Kirche, um an den Gottesdiensten zu Ehren des Heiligen Stephan teilzunehmen. Dort wird die Geschichte des Heiligen erzählt, der als Märtyrer für das Christentum starb.
In manchen Regionen Irlands ziehen Kinder mit einem kleinen Käfig, in dem ein Zaunkönig (eine kleine Vogelart) sitzt, von Tür zu Tür, um ein paar Münzen zu sammeln.
Die spielerischsten Iren besuchen an diesem Tag die regionalen Pferderennen. Einige setzen Wetten, andere genießen einfach nur die Rennen.
Andere nutzen den Tag für Spaziergänge in den umliegenden Dörfern oder um die irische Küste zu erkunden – eine perfekte Möglichkeit, sich nach den Weihnachtsfeiertagen zu entspannen!