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Irische Künstlerin mit weltweit bekannten Klängen, ist Enya heute eine herausragende Sängerin, die einen stetig wachsenden Erfolg verzeichnet. Bekannt für ihre ruhigen Stücke, die zur Entspannung und zum Reisen einladen, führt Enya eine Karriere voller Erfolge und Anerkennung durch ihre Kollegen. Obwohl sie das Rampenlicht der Berühmtheit meidet, bleibt Enya äußerst zurückhaltend, wenn es nicht darum geht, ihre neuesten Alben zu bewerben. Ein wahres Hörvergnügen!
Eithne Ní Bhraonáin (in der anglisierten Form Enya Brennan) wurde am 17. Mai 1961 in Gweedore, County Donegal, Irland, geboren. Sie wächst in einer Familie auf, die tief von Musik geprägt ist: Kein einziges Familienmitglied spielt kein Instrument!
Schon früh gründen ihre Brüder und Schwestern 1968 eine Band namens „An Clann As Dobhair“, die zwei Jahre später in „Clannad“ umbenannt wird. Eithne entscheidet sich 1980, der Gruppe beizutreten, um Keyboard zu spielen und ihre Stimme zu den Chören hinzuzufügen. Diese Erfahrung erweist sich als wahre Offenbarung für sie, und Eithne zeigt den Wunsch, eine Solokarriere zu starten. Dabei trifft sie auf Nicky Ryan, der ihr Manager und Produzent wird.
Eithne scheint ein echtes Talent für musikalische Kreation zu besitzen. Sie liebt es, irische Klänge zu verwenden, sie neu zu gestalten und mit New-Age-Sounds zu verbinden. Das Ergebnis ist überraschend! Nach einigen Aufnahmen wird Eithne eingeladen, an der Komposition des Films „The Frog“ (French Lesson) mitzuwirken. Genau zu diesem Zeitpunkt nimmt Eithne den Künstlernamen Enya an.
Ihre Mitwirkung am Film The Frog ist ein großer Erfolg und öffnet ihr die Tür zur TV-Welt. 1986 wird sie engagiert, um die Musik für die Fernsehdokumentation „The Celt“ zu komponieren.
Doch Enya hat mehr Ambitionen als nur TV-Kompositionen: Sie möchte ihr erstes Album veröffentlichen. Dieses erscheint 1987 unter dem Namen „Enya“ und erzielt einen eher verhaltenen Erfolg.
Mit ihrem Album Watermark von 1988 wird Enya durch den Song Orinoco Flow bekannt, der in Großbritannien enorme Erfolge feiert: Fast 8 Millionen Exemplare werden verkauft! Drei Jahre später übertrifft sie sich mit Shepherd Moons, das 10 Millionen Mal verkauft wird und ihr den ersten Grammy in der Kategorie „Bestes New-Age-Album“ einbringt. Mit The Memory of Trees erhält Eithne 1995 ihren zweiten Grammy.
1997 erscheint ein Best-of-Album: „Paint the Sky with Stars“. Im selben Jahr wird ihr angeboten, den Soundtrack für James Camerons Film Titanic zu komponieren, doch sie lehnt ab.
Nach einer fünfjährigen Pause veröffentlicht Eithne 2000 das Album „A Day Without Rain“, das weltweit Rekordverkäufe erzielt. Nach den Alben Amarantine (2005) und And Winter Came hat sich Enya als aufstrebender Star der New-Age-Musik etabliert.
Neben ihren Studioalben hat Enya auch für Filme komponiert, am bekanntesten ist ihre Filmmusik für „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“. Für ihre musikalischen Beiträge erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter mehrere Grammy Awards.
Enya ist auch für ihre zurückhaltende und private Art bekannt und zieht es vor, fernab vom Rampenlicht der Unterhaltungsbranche zu leben. Diese Diskretion, kombiniert mit ihrer unvergesslichen Musik, verleiht ihr eine mystische Aura, die sie für Fans weltweit noch faszinierender macht. Ihre Musik beeinflusst und inspiriert weiterhin und verbindet Zuhörer in einer reichen und beruhigenden Klanglandschaft.