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Mary McAleese (1951- ) war die 8. Präsidentin der Republik Irland. Sie trat ihr Amt am 12. November 1997 an und setzte sich stets für eine vollständige Wiedervereinigung Irlands ein. In den Augen ihrer Zeitgenossen galt sie als konservative Persönlichkeit mit unerschütterlichen Überzeugungen.
Mary McAleese wurde in Belfast in eine katholische Familie geboren und verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit zwischen Nordirland und Dublin.
Ende ihrer Jugend entschied sie sich, ein Jurastudium in Belfast zu beginnen, das sie mit Bravour abschloss. Sie interessierte sich besonders für Kriminologie. Bereits 1975 erhielt sie eine Lehrstelle am Trinity College.
Während dieser Jahre engagierte sich McAleese für Menschen mit Behinderungen und setzte sich für mehr Gerechtigkeit ihnen gegenüber ein. 1987 wurde sie aufgrund ihres Talents zur Leiterin des Professional Institute of Legal Studies ernannt, einer renommierten Universität, an der nordirische Anwälte ausgebildet werden.
Von da an war Mary McAleese sehr beliebt und wurde für ihr stetiges Engagement zugunsten katholischer Familien in Nordirland geschätzt. Sie kandidierte für die Fianna Fáil-Partei und wurde 1997 zur Präsidentin der Republik Irland gewählt.
Seitdem hatte Mary McAleese die Gelegenheit, eine zweite Amtszeit anzutreten, die 2004 begann und 2011 endete.