Mein Linker Fuß
Kultur

Mein Linker Fuß

Irische Filme
My Left Foot

Ein kraftvoller Film mit einem großartigen Daniel Day-Lewis. Eine Hymne an das Leben und die Selbstüberwindung!

Mein Linker Fuß ist ein irisch-britischer Film unter der Regie von Jim Sheridan. Er erzählt die wahre Geschichte von Christy Brown, einem Künstler aus Dublin, der an spastischer Lähmung leidet und deshalb nur mit seinem linken Fuß malen kann. Großartig verkörpert von Daniel Day-Lewis, wurde dieser Film mit 2 Oscars ausgezeichnet. Ein großartiger Film, der auf feinfühlige Weise von Selbstüberwindung erzählt.

Der Film Mein Linker Fuß

Synopsis

Mein Linker Fuß

Mein Linker Fuß

1932 wird Christy Brown in Dublin geboren. Im Alter von zwei Jahren diagnostizieren Ärzte bei ihm spastische Zerebralparese, die ihn daran hindert, seine Gliedmaßen zu benutzen, zu sprechen oder sich selbst zu ernähren. Zu dieser Zeit war die medizinische Behandlung dieser Krankheit nur rudimentär, was die ganze Familie in Trauer und Kummer stürzte.

Trotz seiner schweren Behinderung gelingt es ihm mit 9 Jahren, seinen linken Fuß zu kontrollieren und zu malen.

Unter der engen Betreuung von Dr. Eileen Cole in einer spezialisierten Einrichtung macht er große Fortschritte… bevor er sich in sie verliebt…

Unsere Meinung

Ein Spielfilm, der Resilienz und Lebenssiege feiert!

Mein Linker Fuß

Mein Linker Fuß

Wer Melodramen nicht mag, sollte diesen Film meiden! Mein Linker Fuß ist ein bewegender Film, der das Thema Behinderung mit großer Sensibilität behandelt. Regisseur Jim Sheridan ließ sich von der wahren Geschichte Christy Browns inspirieren, eines in Irland bekannten Künstlers und Schriftstellers, der für seinen Kampfgeist und seine Fähigkeit, mit dem linken Fuß zu schreiben und zu malen, berühmt ist.

Eine echte Meisterleistung, die mit Talent und Nachdenklichkeit umgesetzt wurde…

Deshalb begleitet der Film Christy Brown von seiner Kindheit bis ins Erwachsenenalter, während er gegen seine Behinderung ankämpft. Sein Ziel? Seinen Traum zu verwirklichen, Schriftsteller und Maler zu werden.

Dank seiner Entschlossenheit, seines Mutes und der Unterstützung seiner Familie gelingt es Christy, seine körperlichen Grenzen zu überwinden und als talentierter Künstler anerkannt zu werden.

Christy Brown wird als entschlossener und mutiger Mensch dargestellt, der sein Leben so unabhängig wie möglich führen möchte. Er benutzt seinen Fuß zum Schreiben, Zeichnen und Malen. Seine Gemälde erzielen hohe Preise, werden aber von der Kunstwelt zunächst nicht anerkannt. Es ist seine Mutter, eine sehr mutige Frau, die schließlich dafür kämpft, dass seine Werke in der Kunstwelt Anerkennung finden. Christy inspiriert auch seinen Bruder, der sich rund um die Uhr um ihn kümmert und ihn wie einen Gleichgestellten behandelt.

Die Leistung von Daniel Day-Lewis

Daniel Day-Lewis‘ phänomenale Darstellung von Christy Browns Leben macht diesen Film zu einem Muss. Seine Schauspielkunst ist kraftvoll und fesselnd, und seine körperliche Verwandlung in die Rolle des Christy ist bemerkenswert.

Der Schauspieler hat sich so intensiv mit der Rolle beschäftigt, dass er förmlich über die Leinwand hinausstrahlt und das Publikum für die Herausforderungen der spastischen Zerebralparese sensibilisiert – eine Krankheit, die kognitive, motorische und soziale Fähigkeiten beeinträchtigt.

Für dieses Projekt lernte er, seinen Körper anders zu kontrollieren, indem er beispielsweise durch den Bauch statt durch die Brust atmete. Außerdem verbrachte er viel Zeit mit Menschen, die an spastischer Lähmung leiden, um ihre Bewegungen und körperlichen Einschränkungen besser zu verstehen. Diese intensive Vorbereitung brachte ihm den Oscar als bester Hauptdarsteller ein.

Das Tempo des Films

Der Film ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die das Publikum auf vielfältige Weise berührt. Er ist eher langsam erzählt, was bei manchen Zuschauern Ungeduld hervorrufen kann. Doch seine kraftvolle Geschichte macht ihn zu einem absoluten Muss für alle, die tiefgründige Spielfilme schätzen.

Das Sahnehäubchen: Die Handlung spielt im Irland der 1930er Jahre. Eine wilde Landschaft, geprägt von ländlicher Idylle, sozialen Ungleichheiten und der allgegenwärtigen katholischen Religion im Leben der Bevölkerung.

Faszinierende historische Bezüge, die den Film noch glaubwürdiger machen!

Auszeichnungen und Ehrungen

Der Film erschien 1989 und gewann zahlreiche Preise, darunter den Golden Globe als bester Film sowie den Oscar für Daniel Day-Lewis als besten Hauptdarsteller in der Rolle des Christy Brown.

Er wurde außerdem für drei BAFTA Awards, den irischen Film- und Fernsehpreis sowie den Preis der British Society of Cinematographers nominiert.

Zudem wurde er in der Umfrage von Sight and Sound zu einem der 100 besten Filme des 20. Jahrhunderts gewählt und 2016 in das National Film Registry der Library of Congress aufgenommen.