Irland leidet heute unter einem Ruf, der viele Reisende beunruhigt: Es gilt als besonders teures Reiseziel. Zwischen steigenden Hotelpreisen, den Kosten für Mietwagen und manchmal hohen Restaurantpreisen fragen sich viele Besucher, ob es noch möglich ist, die Smaragdinsel zu entdecken, ohne das Budget zu sprengen.
Die Antwort lautet: Ja.
Mit kleinem Budget in Irland zu reisen ist auch 2026 noch gut machbar. Man muss nur seine Route anpassen, die richtigen Reisezeiten wählen und einige Tipps kennen, die helfen, die Ausgaben deutlich zu senken.
So können Sie Irland genießen, ohne Ihr Budget zu sprengen.
Seit der Pandemie sind die Preise im irischen Tourismus stark gestiegen. Die Unterkünfte sind heute der größte Kostenfaktor.
In stark besuchten Regionen wie Dublin, Killarney oder Connemara liegen die Hotelpreise mitunter auf dem Niveau großer europäischer Hauptstädte.
Auch die Mietwagenpreise schwanken je nach Saison stark.
Doch Irland beschränkt sich nicht nur auf seine beliebtesten Ziele. Viele Regionen sind für Reisende mit kleinem Budget weiterhin gut zugänglich.
Für eine Woche in Irland können die durchschnittlichen Budgets wie folgt aussehen:
| Reiseart | Budget pro Person |
|---|---|
| Kleines Budget | 700 bis 900 € |
| Komfortables Budget | 1.000 bis 1.500 € |
| Luxusreise | 2.000 € und mehr |
Ein flexibler Reisender kann Irland also noch für 100 bis 120 € pro Tag entdecken.
Juli und August sind die teuersten Monate.
Hotels verlangen dann oft 30 bis 50 % mehr als im Rest des Jahres.
Die besten Zeiten für günstiges Reisen sind:
Das Wetter kann angenehm sein und die Sehenswürdigkeiten sind deutlich weniger besucht.
Viele Reisende verbringen mehrere Tage in Dublin, obwohl ein bis zwei Nächte oft ausreichen.
Die Unterkünfte dort gehören zu den teuersten im Land.
Wer den Aufenthalt in der Hauptstadt begrenzt, kann mehrere hundert Euro sparen.
Einige Regionen bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis:
Bed and Breakfasts helfen oft, die Kosten zu senken und bieten gleichzeitig eine herzliche Atmosphäre.
Das Frühstück ist meist inklusive.
Die Gastgeber geben häufig wertvolle Tipps zu Ausflügen und lokalen Restaurants.
In ländlichen Gegenden findet man noch Zimmer für 80 bis 110 € für zwei Personen.
Ein Mietwagen ist für Alleinreisende eine große Ausgabe.
Für Paare oder Familien wird der Preis deutlich günstiger.
Ein kleines Auto außerhalb der Saison kostet oft weniger als 40 € pro Tag.
Durch das Teilen von:
bleiben die Transportkosten gut im Rahmen.
Im Gegensatz zu manchen Reisezielen kosten die wichtigsten Schätze Irlands nichts.
Zu den schönsten kostenlosen Sehenswürdigkeiten zählen:
Der Wild Atlantic Way bietet hunderte Kilometer an kostenlos zugänglichen Landschaften.
Restaurants können ein großer Kostenfaktor sein.
Mit ein paar Tricks lässt sich sparen:
Irische Supermarktketten bieten qualitativ gute Produkte zu vernünftigen Preisen.
Für eine erste Reise ermöglichen Züge und Busse die Anreise zu mehreren Zielen:
Auch wenn manche Regionen ohne Auto schwer erreichbar sind, lässt sich ein günstiger Urlaub mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut organisieren.
Bestimmte Entscheidungen treiben die Kosten stark in die Höhe:
Eine gute Planung spart oft mehrere hundert Euro.
Irland ist nicht mehr das günstige Reiseziel von vor zwanzig Jahren.
Dennoch bleibt es für Reisende erreichbar, die Wert legen auf:
Der wahre irische Luxus findet sich oft nicht in Luxushotels.
Er zeigt sich an einer Landstraße im County Mayo mit Blick auf den Atlantik, in einem Dorfpub oder auf einer windumtosten Klippe.
Und diese Momente sind völlig kostenlos.