Traurige Vorstellung für das Kleeblatt, das am Samstag im letzten Spiel des Sechs-Nationen-Turniers auf Wales traf… Irland unterlag den Walisern mit einem enttäuschenden Ergebnis von 25 zu 7, wodurch Wales den Grand Slam erringen konnte.
Eine bittere Niederlage für die Iren, die ihnen den dritten Platz im Sechs-Nationen-Turnier einbringt, knapp hinter England und Wales.
Man muss zugeben, dass ihre Leistung während des gesamten Turniers schwankend war. Die deutliche Niederlage gegen England hatte unter den Fans für große Bestürzung gesorgt. Doch das Kleeblatt schien sich in den anderen Spielen gut erholt zu haben – mit Ausnahme der Begegnung gegen Wales.
Das Spiel in Cardiff verlief völlig anders als erwartet. Die Iren, die als Favoriten galten, trafen auf eine walisische Mannschaft, die äußerst effektiv und diszipliniert agierte und bereits in der 80. Sekunde durch Hadleigh Parkes mit einem Versuch in Führung ging.
Der weitere Spielverlauf bestätigte diesen Eindruck: Wales zeigte sich aggressiv und selbstbewusst, während die Iren trotz ihres Einsatzes immer wieder Phasen des Zweifelns offenbarten.
So beendet Irland das Turnier auf dem dritten Platz des Podiums. Eine Leistung mit bitterem Beigeschmack, die Zweifel an den Fähigkeiten des Kleeblatts aufkommen lässt, bei der Rugby-Weltmeisterschaft in sechs Monaten eine bessere Rolle zu spielen.
