Lynch’s Gedenkfenster
Sehenswürdigkeit

Lynch’s Gedenkfenster

Le Lynch’s Memorial Window - Bob Linsdell - cc

Das Lynch’s Gedenkfenster ist ein eher makabres Denkmal für einen der großen Geschichtsmacher von Galway. Eine wahre Begebenheit aus dem Jahr 1493, in der der Bürgermeister und Richter von Galway, James Lynch FitzStephen, seinen eigenen Sohn aus dem Fenster seines Hauses hängen ließ, als Strafe für Mord… Seitdem wird das Wort „lynchen“ verwendet.

Besuch des Lynch’s Gedenkfensters

Eine familiäre Episode mit tragischem Ausgang

Das Jahr ist 1493. Der Sohn von James Lynch FitzStephen wird zum Tode verurteilt wegen Mordes an einem spanischen Kaufmannsseemann. Doch es steht kein Henker zur Verfügung, um das Urteil zu vollstrecken.

Sein Vater, damals Richter und Bürgermeister (bekannt für seine Unnachgiebigkeit und seinen Respekt vor dem Gesetz), weigerte sich, länger zu warten, und beschloss, die Strafe selbst an seinem Sohn vollstrecken zu lassen. Dieser wurde daraufhin aus dem Fenster seines eigenen Hauses gehängt, was in ganz Galway für Aufsehen sorgte.

Teilweise wahre Geschichte, teilweise Legende, wird diese Episode seitdem mit einem Denkmal in der Market Street geehrt. Es handelt sich um ein gotisches Fenster, in dem ein Totenschädel zu sehen ist, umrahmt von zwei gekreuzten Knochen, mit den Worten „REMEMBER DEATHE – VANITI OF VANITI & ALL IS BUT VANITI“.

Eine düstere Botschaft, die die Menschen in Galway bis heute zu faszinieren scheint…


Praktischer Leitfaden

Lynch’s Gedenkfenster

Die wichtigsten Infos für die Planung deines Besuchs: Wegbeschreibungen, Anfahrtsmöglichkeiten und Buchungsoptionen.

Adresse

11-13 Market St, Galway, Ireland,

GPS-Koordinaten

53.273068, -9.053870

Dauer der Besichtigung

10 Minuten

Öffnungszeiten

  • täglich geöffnet

Informiere dich vor deiner Abreise über die Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen, besonders in der Hochsaison oder an irischen Feiertagen.
Preise

  • kostenlos

Standort

Lynch’s Gedenkfenster auf der Karte