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The Chieftains
Wenn es eine irische Band gibt, die man kennen muss, dann sind es die Chieftains! Diese Traditionsgruppe ist zweifellos eine der bekanntesten und meistgehörten Bands in irischen Pubs! Die Gruppe vereint alle traditionellen irischen Instrumente, um echte Standards der irischen Traditionsmusik zu schaffen! Unbedingt anhören!
Karriere der Chieftains
Die Entstehung einer außergewöhnlichen Gruppe
Die Chieftains („der Clan“) wurden 1963 in Milltown gegründet. Um Paddy Moloney, einen ehemaligen Musiker von „The Square“, versammelten sich die anderen Mitglieder: Martin Fay an der Violine, Sean Potts an der Tin Whistle, Michaël Trudy an der Flöte und David Fallon am Bodhrán, der bereits beim zweiten Album von Peadar Mercier ersetzt wurde.
Sehr schnell erzielte die Gruppe großen Erfolg, und die Besetzung wurde für das folgende Album (1971) um die Harfe mit dem Harfenisten Derek Bell erweitert. In diesem Jahr hoben sich die Chieftains durch einen klar definierten Stil von anderen irischen Gruppen ab.
Von da an rissen sich die Iren um ihre Alben und betrachteten ihre Musik als eine echte Erneuerung der traditionellen irischen Musik.
Der Erfolg überschreitet die irischen Grenzen
Mittlerweile hat die Gruppe internationale Bekanntheit erlangt, und 1975 komponierten sie die Musik für den Film „Barry Lyndon“, während „Women of Ireland“ um die Welt ging. Peadar Mercier übergab das Bodhrán an Kevin Conneff. Die Chieftains wirkten 1977 am Soundtrack des Films „Le Taxi Mauve“ von Yves Boisset mit. Im folgenden Jahr erhielten sie einen Grammy für „Chieftains7“ in der Kategorie Weltmusik.
Dann erfolgte eine weitere Veränderung in der Gruppe: Michael Tubridy und Sean Potts verließen die Band, Matt Molloy, ein ehemaliges Mitglied von Planxty, kam hinzu, und die Chieftains gewannen ihren zweiten Grammy für „Boil The Breakfast Early“.
Ihre Musik wurde bis nach China exportiert, wo sie sogar an der Großen Mauer spielten – eine Premiere.
Paddy Moloneys Uilleann Pipes wurden in ein Symphonieorchester für das Stück „Tristan und Isolde“ integriert.
1986, auf Auftrag des National Geographic Specials, nahmen sie „Ballad of the Irish Horse“ auf. Zwei Jahre später begaben sich die Chieftains in die bretonische Musik.
Die 90er Jahre: die Zeit der Anerkennung
Die 90er Jahre waren das Jahrzehnt der Anerkennung. 1991 erreichten sie Goldstatus mit „The Bells of Dublin“. 1997 arbeiteten sie mehrfach mit Carlos Núñez zusammen, einem Spieler der Gaïta, einer galicischen Dudelsackart.
Die beiden letzten Alben sind „Tears of Stone“ als Duette und „Water of the Well“, das zu traditionellen Musikstücken aus verschiedenen Regionen Irlands zurückkehrt.