Die Maßnahme wurde bereits Mitte der Woche gegen Frankreich sowie weitere Länder in Europa und Asien ergriffen. Donald Trump hat dieses Einreiseverbot nun auf Irland und das Vereinigte Königreich ausgeweitet. Ab sofort können Reisende aus Irland nicht mehr in die USA einreisen, solange COVID-19 eine Bedrohung für Amerika darstellt. Offiziell soll dieses Verbot für mindestens 30 Tage gelten.
Die USA isolieren sich und setzen Irland auf die schwarze Liste
Eine Maßnahme zur Eindämmung der Coronavirus-Ansteckungsgefahr
Jedes Land trifft derzeit schwierige Entscheidungen. Während Irland einen „Lock-out“ verhängt hat, um gegen COVID-19 vorzugehen, hat Donald Trump seine Haltung zur Einreise von Reisenden aus Irland klargestellt: Die USA werden künftig die Einreise von Personen aus Irland untersagen.
Diese Regelung tritt ab Montag Mitternacht Washingtoner Zeit in Kraft und verstärkt die Quarantäne für Irland und den Rest Europas. Auch das Vereinigte Königreich ist davon betroffen: Der US-Präsident hat deutlich gemacht, dass keine Reisenden aus Großbritannien mehr in die USA einreisen dürfen.
Dennoch zeigte sich Donald Trump gegenüber Amerikanern, die sich derzeit in Irland aufhalten, beruhigend:
Amerikaner im Vereinigten Königreich und in Irland können nach Hause zurückkehren. Gleiches gilt für US-Permanent Residents, die sich aktuell in diesen beiden Ländern befinden. Sie müssen jedoch über bestimmte Flughäfen einreisen, Kontrollen durchlaufen und werden anschließend zu einer häuslichen Quarantäne aufgefordert.
Das Einreiseverbot für Reisende aus Irland gilt vorerst für mindestens 30 Tage, kann jedoch je nach Entwicklung der Epidemie angepasst werden.
Zur Erinnerung: Irland, das bereits weitgehend stillsteht, hat beschlossen, Schulen zu schließen, Versammlungen zu verbieten und die Feierlichkeiten zum St. Patrick’s Day abzusagen. Die ersten wirtschaftlichen Auswirkungen sind bereits spürbar: Der Tourismus leidet, und lokale Unternehmen sind betroffen.
