Irland ist die Magie grüner Landschaften, gemütlicher Pubs, keltischer Legenden und frei laufender Schafe! Doch obwohl die Smaragdinsel ein kleines Juwel zum Entdecken ist, kann sie auch einige Überraschungen für unvorbereitete Reisende bereithalten. Um Ärger zu vermeiden und Ihren Aufenthalt voll auszukosten, hier die 7 Fallen, die man bei einer Reise nach Irland vermeiden sollte, mit praktischen Tipps, wie Sie sie umgehen können.
Fallen, die man in Irland nicht unterschätzen sollte
1. Das launische Wetter unterschätzen
Klassischer Fehler: Mit Flip-Flops und einer knallpinken Regenjacke losfahren und auf strahlenden irischen Sonnenschein hoffen.
Irland erlebt vier Jahreszeiten an einem Tag. Morgens um 10 Uhr kann es strahlend blau sein, mittags regnet es und um 14 Uhr scheint wieder die Sonne. Verlassen Sie sich nie blind auf Wettervorhersagen!
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Planen Sie Kleidung in Schichten ein (T-Shirt + Pullover + wasserdichte Windjacke).
- Wählen Sie auch im Sommer wasserdichte Schuhe.
- Und vor allem: Tragen Sie immer einen stabilen Regenschirm oder eine Kapuze bei sich.
2. Ein Auto mieten ohne die örtlichen Verkehrsregeln zu kennen
Klassischer Fehler: Zu glauben, es reicht, einfach „links zu fahren“ und alles läuft gut.
Zwischen engen Straßen, Kreisverkehren in entgegengesetzter Richtung, versteckten Bodenschwellen und seltenen Ampeln kann das Fahren in Irland zu einem echten Abenteuer werden!
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Wählen Sie ein Automatikauto, wenn Sie mit Schaltgetriebe nicht vertraut sind.
- Sichern Sie sich eine gute Versicherung ab (idealerweise mit Selbstbeteiligungsrückkauf).
- Üben Sie mental, Kreisverkehre im Uhrzeigersinn zu befahren.
3. Entfernungen und Fahrzeiten unterschätzen
Klassischer Fehler: Zu planen, die ganze Insel in 5 Tagen zu umrunden.
Irland wirkt auf der Karte klein, aber manche Straßen sind kurvig, langsam zu befahren und voller Überraschungen (Hallo, Schafe!). Google Maps berücksichtigt nicht immer die tatsächlichen Gegebenheiten.
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Beschränken Sie sich bei einer Woche Aufenthalt auf ein oder zwei Regionen.
- Planen Sie Pausen ein und lassen Sie Raum für Unvorhergesehenes (ein Pub, eine Klippe, eine Kuh…).
- Lesen Sie Reiseblogs oder lokale Foren für realistische Fahrzeiten.
4. Die lokalen Gepflogenheiten in Pubs ignorieren
Klassischer Fehler: Darauf warten, dass ein Kellner an den Tisch kommt, um die Bestellung aufzunehmen.
In Irland bestellt man an der Bar und bezahlt direkt bei der Bestellung. Seien Sie nicht überrascht, wenn niemand direkt am Tisch bedient!
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Gehen Sie zur Theke, bestellen Sie mit einem Lächeln und vergessen Sie nicht, „cheers!“ zu sagen.
- Wenn Sie in einer Gruppe sind, übernehmen Sie die „Runde“: Jeder zahlt einmal für alle.
- Probieren Sie ein lokales Bier oder irischen Whiskey – dafür sind Sie ja schließlich da, oder?
5. Das Budget falsch einschätzen und denken, alles sei „günstig“
Klassischer Fehler: Zu glauben, Irland sei günstig, weil es zur EU gehört.
Irland gehört zu den teuersten Ländern Westeuropas, besonders Dublin. Essen, Unterkunft und Alkohol können schnell ins Geld gehen.
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Bevorzugen Sie Unterkünfte außerhalb der Stadtzentren oder auf dem Land.
- Kaufen Sie in Supermärkten wie Lidl, SuperValu oder Tesco ein, um Picknicks vorzubereiten.
- Suchen Sie nach Touristenpässen (wie der Heritage Card), um bei Sehenswürdigkeiten zu sparen.
6. Kein Bargeld dabei haben (oder zu viel mitnehmen)
Klassischer Fehler: Zu denken, man könne immer alles mit Karte bezahlen oder im Gegenteil 500 € in bar abheben.
Kreditkarten sind weit verbreitet, selbst in kleinen Pubs. Aber in abgelegenen Gegenden oder bei manchen Parkplätzen ist Kleingeld nötig.
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Haben Sie immer etwas Kleingeld dabei (vor allem für Parkplätze und öffentliche Toiletten).
- Prüfen Sie, ob Ihre Bank Gebühren im Ausland erhebt.
- Bevorzugen Sie kontaktloses Bezahlen (besonders seit Covid sehr verbreitet).
7. Den Steckdosenadapter vergessen
Klassischer Fehler: Mit einem französischen Ladegerät ohne Adapter ankommen und mit 1 % Akku an den Cliffs of Moher stehen.
In Irland werden Steckdosen des Typs G verwendet (wie im Vereinigten Königreich). Französische Stecker passen nicht.
Stattdessen tun Sie Folgendes:
- Bringen Sie ein oder zwei Universaladapter mit, besonders wenn Sie mehrere Geräte haben.
- Sie können Adapter auch an Flughäfen, Tankstellen oder in Supermärkten kaufen.
- Oder investieren Sie in eine französische Mehrfachsteckdose, um mehrere Geräte mit nur einem Adapter zu laden.















