G7 : Donald Trump ist überzeugt, dass die Republik Irland zum Vereinigten Königreich gehört
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G7 : Donald Trump ist überzeugt, dass die Republik Irland zum Vereinigten Königreich gehört

Der Politiker blamierte sich und wurde in den sozialen Medien verspottet

Donald Trump - Domaine public

Der US-Präsident Donald Trump hat sich beim G7-Gipfel in Frankreich blamiert, als er behauptete, die Republik Irland gehöre zum Vereinigten Königreich.

Der Fauxpas passierte während einer Pressekonferenz am Ende des Gipfels, bei der über ein mögliches Freihandelsabkommen mit dem Vereinigten Königreich gesprochen wurde. Trump wollte dabei seine Unterstützung für das Vereinigte Königreich und Boris Johnson zeigen – und verhedderte sich dabei etwas.

„Ich liebe das Vereinigte Königreich“, erklärte er vor der Presse.

Er zählte anschließend all seine Immobilien dort auf, darunter auch seinen Golf- und Hotelkomplex in Doonbeg, County Clare in der Republik Irland:

„Nein, nein, nein. Ich liebe das Vereinigte Königreich. Ich besitze Immobilien im Vereinigten Königreich. Ich liebe das Vereinigte Königreich“, fügte er hinzu. […] „Ich besitze eine Immobilie in Turnberry [in Schottland] sowie einen Golfkomplex in Doonbeg.“

Ein großer Fehler, der schnell in den sozialen Netzwerken aufgegriffen wurde: Doonbeg gehört nämlich vollständig zur Republik Irland und nicht zum Vereinigten Königreich!

Auf Twitter forderten viele Iren den US-Präsidenten auf, Geopolitik zu lernen und sich mit der Geschichte Irlands zu beschäftigen. Einige erinnerten daran, dass die Republik Irland unabhängig geworden ist und somit keine Verbindung mehr zum Vereinigten Königreich hat. Nur Nordirland ist aktuell eine britische Provinz – was die derzeit schwierige Situation aufgrund des Brexits erklärt.

Ein Fehler, der einige verärgerte, andere aber zum Lachen brachte…