Die Hitzewelle hat Irland diese Woche nicht verschont! Das Land verzeichnete sogar Rekordtemperaturen mit 33,1 °C im Phoenix Park in Dublin. Zwar sind das deutlich niedrigere Werte als in Frankreich oder Großbritannien, doch für Irland ist es eine Premiere – solche Hitze gab es hier seit 135 Jahren nicht mehr!
Irland leidet ebenfalls stark unter der Hitzewelle
Bis zu 33,1 °C mitten in Dublin!
Der Klimawandel ist derzeit in aller Munde. Die jüngste Hitzewelle, die Europa traf, hat auch in Irland das Bewusstsein geschärft.
Die Zahlen sprechen für sich: Im Juli ist es in Irland eher ungewöhnlich, die 30-Grad-Marke zu überschreiten – doch Dublin knackte diese mit 33,1 °C im Herzen des Phoenix Parks deutlich. Für eine Insel, die sonst eher durch hohe Niederschläge und ein gemäßigtes ozeanisches Klima geprägt ist, sind das drückende Temperaturen.
Der bisherige Rekord wurde im Juni 1887 in Kilkenny mit über 33,3 °C gemessen – also vor mehr als 135 Jahren!
Glücklicherweise hat Irland die Hitzewelle besser überstanden als viele andere europäische Länder. Die vergleichsweise milderen Temperaturen als in Großbritannien oder Frankreich ermöglichten es Reisenden, die Sonne und die weiten Landschaften Irlands zu genießen.
So wurden zu Beginn der Woche die Strände und Ufer der irischen Seen regelrecht gestürmt!
Einzig die irische Wasserbehörde, Irish Water, appellierte an die Bevölkerung, verantwortungsvoll mit den Wasserressourcen umzugehen. Sie rief die Iren dazu auf, einige einfache Regeln zu beachten: kein Autowaschen, kein Gießen der Gärten, maßvoller Wasserverbrauch und kürzere Duschen standen auf der Liste der Einschränkungen.
Doch die Iren können beruhigt sein: Die Temperaturen kehren bereits heute wieder zum Normalwert zurück, mit vereinzelten Schauern im ganzen Land. Das Wetter wird milder und die Tagestemperaturen entsprechen wieder den saisonalen Durchschnittswerten. Es wird sogar gelegentlich wechselhaft sein – ganz im typischen irischen Wetterstil!
