Ailill Mac Máta ist ein König Irlands aus der irischen keltischen Mythologie. Er war eine der Hauptfiguren der bedeutenden irischen Erzählung „Der Rinderraub von Cooley“.
Ailill wird in den meisten Schriften als Sohn von Rossa Ruadh mac Ferghus Feirghe, König von Laigin, dargestellt. Im Erwachsenenalter heiratet er die Königin Medb, auch bekannt als Königin Maeve.
Das königliche Paar spielt eine zentrale Rolle im Text „Der Rinderraub von Cooley“. Zu Beginn der Geschichte streiten sie sich um Reichtum: Jeder behauptet, reicher als der andere zu sein. Am Ende der Diskussion werden alle Besitztümer der Ehepartner gezählt und aufgelistet, bis ein Urteil gefällt wird. Dabei stellt sich heraus, dass Ailill einen Stier mehr besitzt als seine Frau.
Medb weigert sich, Ailill den Sieg zu überlassen, und beschließt, einen der prächtigsten Stiere von Ulster zu holen: den Braun von Cooley. Der Stier wird ihr zunächst großzügig überlassen, doch der Besitzer zieht seine Gabe schnell zurück, als er erfährt, dass man ihm den Stier gewaltsam genommen hätte, wenn er abgelehnt hätte.
Medb gerät in große Wut und entsendet ihre Armee sowie die Truppen aller Könige ihrer Koalition gegen Ulster, um den Stier zurückzuholen. Dort treffen sie auf den tapferen Cúchulainn, der Tag und Nacht kämpft, bis er siegt.
Neben diesen Schriften berichten zahlreiche Manuskripte, dass Ailill und seine Frau viele Jahre später einen Sohn namens Maine Aithreamhail Mac Oilioll bekommen. Dieser wird nach Medbs Tod die Herrschaft über Connacht übernehmen.