Cecelia Ahern ist eine irische Schriftstellerin und Tochter des ehemaligen Taoiseach (irischer Premierminister) Bertie Ahern. Sie gilt als aufstrebender Stern der irischen Literatur. Ihre zahlreichen Romane und Kurzgeschichten wurden reißend verkauft und zählen zu den großen Bestsellern der letzten Jahre. Einer ihrer bekanntesten Romane ist P.S. I Love You, der kürzlich auch verfilmt wurde…
Cecelia Ahern wurde am 30. September 1981 in Dublin geboren, in eine wohlhabende Familie. Ihr Vater war ein bedeutender Politiker, der mehrfach Minister in der irischen Regierung war und von 1997 bis Mai 2008 Taoiseach war, bis er aufgrund eines Bestechungsskandals zurücktrat.
Währenddessen entdeckte Cecelia ihre Leidenschaft für Literatur und entschied sich für ein Studium in Journalismus und Kommunikation am Griffith College in Dublin. Sie schloss ihr Studium mit Bravour ab und versuchte, sich in dieser oft verschlossenen Branche zu etablieren.
Mit 21 Jahren begann sie mit dem Schreiben ihres ersten Romans: P.S. I Love You, der die Geschichte eines Paares erzählt, dessen amerikanisch-irischer Ehemann an einem Hirntumor stirbt. Seine Frau, nun Witwe, zieht sich in ihre Trauer zurück, erhält aber einige Wochen später posthum Briefe ihres Mannes, die ihr helfen, wieder Lebensmut zu fassen.
Der Erfolg dieses Debüts war phänomenal: Das Buch stand 19 Wochen lang in Irland an der Spitze der Bestsellerlisten, und ganz Europa sowie die USA waren begeistert von diesem literarischen Juwel. So wurde sie 2007 kontaktiert, um die Verfilmungsrechte zu vergeben. Der Film mit Hilary Swank und Gerard Butler trägt denselben Titel: P.S. I Love You.
Nach diesem Erfolg schrieb Cecelia Ahern mehrere Kurzgeschichten und einen zweiten Roman mit dem Titel „Where Rainbows End“ (Das Leben ist ein Regenbogen). Auch dieser Roman war ein großer Erfolg und wurde mit dem deutschen CORINE-Preis ausgezeichnet.
Nach zwei weiteren erfolgreichen Romanen wandte sich Cecelia Ahern parallel zum Schreiben auch der Musik und dem Fernsehen zu. So war sie Co-Produzentin der US-Serie Samantha Who und trat seit 2000 gelegentlich musikalisch in Erscheinung, unter anderem bei ihrem Auftritt mit der Popgruppe „Shimma“ beim Eurovision Song Contest.