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Gangs of New York ist ein Film von Martin Scorsese, der dem Leben der neuen irischen Einwanderer in der Neuen Welt gewidmet ist. Inspiriert vom Buch von Herbert J. Asbury aus dem Jahr 1970, vereint der Film alle Zutaten für einen prestigeträchtigen Hollywood-Streifen: eine herausragende Besetzung unter der Regie eines berühmten Filmemachers!
1846 ist das Viertel Five Points von einem erbitterten Clan-Krieg zerrissen, bei dem die Native Americans unter der Führung von Bill der Metzger den Dead Rabbits unter dem ehrenwerten Iren Vater Vallon gegenüberstehen.
Nach einem gewaltsamen Kampf um die Kontrolle des Viertels gelingt es Bill der Metzger, Vater Vallon kaltblütig zu ermorden – vor den Augen dessen Sohnes – und übernimmt endgültig die Herrschaft über Five Points.
Sechzehn Jahre später kehrt Amsterdam Vallon, der Sohn von Vater Vallon, mit dem festen Vorsatz zurück, Rache zu nehmen. Bei seiner Rückkehr findet er das Viertel Five Points immer noch in den Händen von Bill der Metzger, der zwischen kleinen Betrügereien, großem Schmuggel und der Korruption von Politikern jongliert.
Schnell versucht Amsterdam, sich in den Clan der Dead Rabbits einzuschleichen, um seinem Gegner näherzukommen. Doch seine Begegnung mit Jenny Everdeane, einer hübschen Taschendiebin, erschwert seinen Racheplan…
Unterstützt von einer beeindruckenden Besetzung mit Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis und Cameron Diaz entführt uns Martin Scorsese mitten in ein folkloristisches, sich rasch entwickelndes New York, in dem Clans und Verbrecherbanden florieren. Eine lebendige Darstellung, die aktuelle Probleme Amerikas hervorhebt: Einwanderung, ethnische Minderheiten, soziale Integration, Elend und Armut – all diese Themen stellt Scorsese vor einem extravaganten und farbenfrohen Hintergrund dar.
Der irische Aspekt zieht sich als roter Faden durch den Film und bietet eine interessante Perspektive auf die Lebensweise jener Zeit, geprägt von der massiven irischen Auswanderung auf der Suche nach Hoffnung, Glück und einem Ende der Armut…