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James Nesbitt ist ein nordirischer Schauspieler, der in Irland recht bekannt ist. Er wurde berühmt durch seine Rollen in Filmen wie Bloody Sunday und Five Minutes of Heaven, in dem er an der Seite von Liam Neeson spielt. Als talentierter Schauspieler hat er sich vor allem auf anglo-amerikanische TV-Serien spezialisiert, wirkt aber auch in politisch engagierten Filmen mit…
James Nesbitt wurde am 15. Januar 1965 in der Stadt Ballymena in Nordirland geboren. Als jüngstes von vier Kindern wuchs er in einer eher ruhigen Umgebung auf, in der er früh seine Liebe zum Theater und zur Schauspielerei entdeckte. Ursprünglich wollte er Französischlehrer werden und begann ein Studium in Coleraine, wo er die Grundlagen der französischen Sprache erlernte. Gleichzeitig besuchte er Kurse am Riverside Theatre.
Schon bald entschied sich James Nesbitt, das Studium abzubrechen und nach London zu ziehen, um an der renommierten Central School of Speech and Drama zu studieren. Um seine Ausbildung und Miete zu finanzieren, nahm er verschiedene Jobs an, die ihm halfen, seine Rechnungen zu bezahlen.
Bereits 1985 erhielt James Nesbitt erste bedeutende Rollen im Fernsehen. Doch seinen Durchbruch hatte er erst 1996 mit der BBC-Serie Ballykissangel. Es folgten die Serie Cold Feet und 1998 der Film Waking Ned, in dem er die Rolle des Pig Finn mit Bravour spielte.
Ab dieser Zeit häuften sich die Auszeichnungen für den nordirischen Schauspieler, und James Nesbitt wurde in der angloamerikanischen Welt zunehmend bekannt. Die Projekte wurden vielfältiger, von TV-Serien bis hin zu anspruchsvolleren Filmen mit immer prominenteren Besetzungen…
Darauf folgte der berühmte Film Bloody Sunday von Paul Greengrass, in dem er die Rolle des Ivan Cooper übernahm. Der Film erzählt in Form eines Docudramas die tragischen Ereignisse des Bloody Sunday von 1972. Kritiker lobten seine herausragende Darstellung.
Sein jüngster großer Film ist Five Minutes of Heaven, in dem er gemeinsam mit dem talentierten Liam Neeson spielt.
Dank seines Erfolgs lebt James Nesbitt heute mit seiner Familie in London und widmet sich sowohl komplexen als auch politisch engagierten Werken.