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„Normal People“. So heißt die Erfolgsserie, die alles auf den Kopf stellt! Eine 100% irische Produktion, die im Frühjahr 2020 ausgestrahlt wurde und in Irland, den USA sowie Europa beispiellosen Erfolg feierte! Seit dem 16. Juli ist Normal People auf der Streaming-Plattform Starzplay verfügbar. Die Serie basiert auf dem Roman von Sally Rooney und erzählt die Liebesgeschichte zweier irischer Teenager. Alles beginnt in der Highschool und setzt sich am Trinity College in Dublin fort. Zwischen leidenschaftlicher Liebe, Trennungen und Freundschaften erlebt das Duo intensive Momente, geprägt von Herausforderungen und leichteren Zeiten.

Normal People
Marianne und Connell leben in Carricklea im County Sligo, Irland. Sie ist eine zurückgezogene, etwas rebellische Schülerin.
Er ist ein cooler, sympathischer Sportler, dessen Mutter als Putzfrau bei Marianne arbeitet.
Beide führen ein Leben, das von inneren Konflikten, dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und Identitätssuche geprägt ist…
Im Einklang genießen sie ihre Treffen fernab von neugierigen Blicken und dem Druck der Schule.
Die Liebe ist nah, doch auch Konflikte bleiben nicht aus.
Die erste Staffel begleitet ihre Romanze bis zum Abschluss am Trinity College in Dublin.

Normal People
Die Geschichte mag auf den ersten Blick einfach oder sogar banal wirken. Doch lassen Sie sich von diesem Klappentext nicht täuschen. Normal People ist eine Serie von bemerkenswerter und eindringlicher Intensität. Hier zählt nicht die Geschichte selbst, sondern wie sie erzählt wird.
Jede Folge ist von einer schonungslosen Wahrheit geprägt. Man erlebt emotionale Momente und eine Suche nach sich selbst. Die Serie geht weit über einen typischen Teenagerfilm hinaus und zeichnet ein schmerzhaft realistisches Bild der Millennials, der nach 2000 Geborenen.
Man entdeckt ihre Unsicherheiten, ihre Suche nach Wahrheit und Intensität. Ihre Art, mit einer Gesellschaft umzugehen, deren Werte bröckeln, die sie aber dennoch mit voller Wucht erdrückt.
Jeder Moment, jeder Dialog scheint kurz davor zu sein, mit voller Wucht auszubrechen. Sally Rooney bietet eine scharfsinnige, bittersüße Sicht auf das heutige Irland und seine Jugend.
Alles ist durchdacht, reflektiert und kalkuliert. Man spürt die Last des sozialen Korsetts, das auf Connell lastet. Seine Verbindung zur Arbeiterklasse, sein Bedürfnis geliebt und geschätzt zu werden – selbst wenn er dafür seine wahre Identität vor seinen Freunden verbirgt. Auch seine Männlichkeit wird feinfühlig und schmerzhaft dargestellt.
Ebenso spürt man Mariannes allgegenwärtiges Unbehagen, ihre Andersartigkeit, die Konflikte mit ihrer Familie und ihre tiefen inneren Kämpfe trotz finanziellen Komforts. Geld ist kein Problem, doch alles andere scheint es zu sein. Zwischen Selbsthass und dem Bedürfnis, sich mit einem geliebten Menschen zu verbinden, zeigt sich Marianne in erschütternder Ehrlichkeit und Verletzlichkeit.
Die Serie lebt von der brillanten Darstellung der beiden Hauptdarsteller (Paul Mescal und Daisy Edgar-Jones), die vor Normal People unbekannt waren und auf der Leinwand regelrecht aufblühen. Die Intensität ihrer Leistungen fesselt. Man schließt die Figuren ins Herz, fühlt ihre Emotionen – ungeschönt und unverblümt. Man erkennt sich in ihnen und teilt ihre Zweifel.
Besondere Erwähnung verdienen die Sexszenen, die absolut großartig sind, Klischees vermeiden und die Liebe in ihrer ganzen Intensität und Einfachheit zeigen. Außergewöhnliche Szenen, die die vermeintliche Banalität einer Geschichte zwischen zwei Menschen erheben. Ein großartiges Erlebnis, das sich über die 12 ersten Episoden von jeweils 30 Minuten erstreckt…
Eines ist sicher: Wir freuen uns schon auf eine zweite Staffel…