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Sinéad O’Connor ist eine besonders bekannte irische Sängerin, weltweit berühmt für ihre Hits sowie ihr politisches Engagement und ihre unkonventionelle Haltung. Eine Frau mit Charakter und Anti-Konformistin, Sinéad O’Connor ist eine großartige Künstlerin mit einem freigeistigen Lebensstil, die immer wieder durch ihr musikalisches Talent und ihre gegen den Strom schwimmende Einstellung Schlagzeilen machte. Eine Künstlerin, die man unbedingt kennen sollte!
Sinéad O’Connor wurde am 8. Dezember 1966 in Dublin geboren, in einer Familie mit fünf Kindern. Ihr Vater, Jack O’Connor, war Anwalt und entschied sich später für eine Umschulung zum Ingenieur, während ihre Mutter, Mari O’Connor, als Hausfrau die Kinder betreute. Doch Streitigkeiten prägten das Leben des Paares, das sich schließlich scheiden ließ.
Zu diesem Zeitpunkt war Sinéad erst 8 Jahre alt.
Sie zog mit ihren Geschwistern zu ihrer Mutter und erlebte eine schwere Kindheit, geprägt von körperlichen Misshandlungen, die Sinéad später in einem ihrer Lieder thematisieren sollte.
1979 entschied sich Sinéad, das Zuhause ihrer Mutter zu verlassen und zu ihrem Vater und seiner neuen Frau zu ziehen. Sinéad war jedoch kein einfaches Kind und fiel durch Diebstähle, Schulschwänzen und andere jugendliche Streiche auf. Aufgrund dieser Situation schickte ihr Vater sie auf eine katholische Schule, die von den Schwestern von Notre-Dame-de-la-Charité geleitet wurde. Dort entdeckte sie ihre wahre Leidenschaft für die Musik.
1983 wechselte sie auf das Internat Newtown, wo sie Joseph Falvy, einen Lehrer für Irisch, kennenlernte. Er schlug ihr vor, eine Demo mit vier Songs aufzunehmen, da er ihr großes Talent erkannte und sie in ihrer musikalischen Laufbahn unterstützen wollte.
1984 ging alles schneller: Sinéad traf Columb Farrelly, mit dem sie mehrere Mitglieder für eine Band namens „Ton Ton Macoute“ rekrutierte. Die Gruppe spielte in Waterford und Dublin in Pubs und auf kleinen Bühnen. Aufgrund dieser Entwicklung brach Sinéad endgültig die Schule ab, sehr zum Missfallen ihres Vaters, der ihr eine gute Ausbildung ermöglichen wollte.
Am 10. Februar 1985 erfuhr Sinéad vom Tod ihrer Mutter bei einem Autounfall. Trotz der zuvor angespannten Beziehung war sie tief getroffen. Nach diesem Ereignis verließ sie die Band und zog nach London. Dort traf sie Anthony Kiedis, den Frontmann der Red Hot Chili Peppers, mit dem sie eine kurze Beziehung hatte.
Sie unterschrieb ihren ersten Plattenvertrag und nahm ihren ersten Song „Heroine“ auf, den sie zusammen mit dem berühmten Gitarristen The Edge von U2 schrieb. Die Single wurde ein großer Erfolg, und Sinéad veröffentlichte die Alben „The Lion and the Cobra“ und „I Do Not Want What I Haven’t Got“. Schnell etablierte sich Sinéad O’Connor als politisch engagierte, unkonventionelle Künstlerin. Ihr Look zog immer mehr Fans an, die diese Anti-Konformistin bewunderten, die etwa während eines Konzerts ein Foto von Papst Johannes Paul II. zerriss oder die IRA kritisierte.
Ihr zweites Album wurde mit Gold ausgezeichnet, vor allem dank der Coverversion des Songs „Nothing Compares To You“, geschrieben von Prince. Der Song erreichte monatelang Platz 1 in den Charts in Irland, Deutschland und Großbritannien und war erfolgreicher als das Original.
Ihre Bekanntheit wurde international, und sie nahm an zahlreichen Konzerten teil, darunter „The Wall Live in Berlin“, wo sie mit Größen wie Roger Waters von Pink Floyd zusammenarbeitete.
Im selben Jahr heiratete sie erstmals John Reynolds, ihren Produzenten, mit dem sie einen Sohn, Jake Reynolds, bekam. Die Ehe wurde jedoch schnell geschieden, und sie hatte weitere Beziehungen.
1992 arbeitete sie mit Peter Gabriel zusammen und nahm mit U2 den Soundtrack zum Film „Im Namen des Vaters“ auf.
1994 erschien ihr neues Album „Universal Mother“ mit dem Song „Fire on Babylon“. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie „Faith and Courage“, eine Sammlung traditioneller irischer Lieder, die in Irland sehr gut aufgenommen wurde, während andere Länder das Album weniger beachteten.
2001 heiratete sie erneut, diesmal den Journalisten Nicolas Sommerlad, von dem sie sich 2002 scheiden ließ. Anschließend lernte sie den Produzenten Dónal Lunny kennen, mit dem sie eine Tochter und einen Sohn bekam, sowie ein weiteres Kind mit ihrem früheren Partner Frank Bonadio.
2006 nahm sie ein neues Album auf, das sich dem jamaikanischen Reggae widmete, und 2009 folgte das Album „Theology“.