Ein harter Schlag für Irish Pubs in Irland. Die Diageo-Gruppe, Eigentümer der Guinness-Brauerei, hat eine Preiserhöhung angekündigt, um besser auf die Inflation und die steigenden Energiekosten reagieren zu können. Folglich muss jeder Ire künftig bis zu 12 Cent mehr für ein Pint bezahlen. Eine deutliche Erhöhung, die viele Pub-Besitzer beunruhigt.
Guinness bleibt von der Inflation nicht verschont
Diageo geht voran, trotz Protesten der Irish Pub-Betreiber
Es war zu erwarten: Angesichts der angespannten weltwirtschaftlichen Lage sieht sich die Diageo-Gruppe gezwungen, ihre Preise anzuheben. Dies wirkt sich unmittelbar auf den Preis eines Guinness-Pints in Irland aus, der um etwa zehn Cent steigen wird.
Laut dem irischen Premierminister Leo Varadkar könnte diese Erhöhung für viele Pub-Besitzer eine echte „finanzielle Belastungsprobe“ darstellen, die bereits stark von der Energiekrise betroffen sind.
Große Betriebe dürften verschont bleiben, während Irish Pubs in kleinen Dörfern möglicherweise mit ausbleibenden Gästen rechnen müssen.
Der nationale Verband der Pub-Besitzer hat bereits protestiert und die Diageo-Gruppe aufgefordert, die Preiserhöhung zurückzunehmen:
„Das kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die Pub-Besitzer haben keine Wahl, ob sie die Preiserhöhung an die Kunden weitergeben – und sie sind darüber sehr unzufrieden“, erklärte der Vorsitzende der irischen Winzervereinigung.
Diese Forderungen blieben jedoch unbeantwortet, da Diageo auf die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit verweist.
Es bleibt abzuwarten, ob die meisten Irish Pubs die neuen Preise durchsetzen können… Einige Betriebe verlangen seit Jahren sehr unterschiedliche Preise für ein Guinness-Pint, das in Dublin in der Regel deutlich teurer ist als anderswo…
