Meeresangeln in Irland
Reiseplanung

Meeresangeln in Irland

Angeln in Irland
Pêche en mer - Domaine public

Ebenso beliebt wie das Angeln an Seen, richtet sich das Meeresangeln an Liebhaber von Nervenkitzel und spannenden Erlebnissen. Hier können Sie unter anderem Dorsch, Goldbrasse, Streifenbarbe, Kabeljau oder Schellfisch angeln – allesamt Fische, die Ihnen unvergessliche Angelmomente bescheren werden.

Angeln im Meer

Erleben Sie die belebende Meeresluft und den Spaß am Angeln auf irische Art!

Sie können wählen, ob Sie vom Ufer aus angeln oder sich für einen Tag auf ein echtes Boot begeben möchten, um die frische Seeluft in vollen Zügen zu genießen. Die Entscheidung hängt von Ihrem Geschmack und Budget ab: Angeln erfordert eine gewisse Investition, und die Bootsvermietung kann kostspielig sein. Informieren Sie sich daher im Voraus, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

Wenn Sie sich für eine Bootstour entscheiden, haben Sie zudem die Möglichkeit, größere Fänge zu machen… Sind Ihnen Fische mittlerer Größe zu langweilig? Dann probieren Sie das Angeln auf Blauhai oder Graue Knurrhaie! Diese beiden Arten leben vor der irischen Küste und können jeweils bis zu 50 bzw. 100 kg wiegen!

Welche Fischarten können Sie erwarten?

Irland ist von besonders fischreichen Meeren umgeben, in denen unter anderem folgende Arten vorkommen:

  • Makrele (mackerel): Schwärme sind vor allem von Mai bis September zahlreich anzutreffen.
  • Pollack (pollack): Wird nahe felsiger Küsten gefangen und kämpft lebhaft an der Angelrute.
  • Kabeljau (cod): Findet man eher in tieferen Gewässern, sowohl im Winter als auch im Sommer, wobei die Bestände je nach Gebiet variieren.
  • Barsch (sea bass): Ein emblematischer Fisch, der wegen seines zarten Fleisches sehr geschätzt wird.
  • Conger-Aal (conger eel): Oft von beachtlicher Größe, wird meist vom Boot aus in tiefem Wasser oder nachts von der Küste aus geangelt.

An Spannung mangelt es nicht: Sie können auch auf Rochen, Goldbrassen, Meeräschen und andere Felsenfische treffen. Liebhaber des Großfischangelns können auf spezialisierten Charterfahrten (oft im „No-Kill“-Modus) versuchen, Katzenhaie oder Blauhaie zu fangen.

Angelmethoden und Ausrüstung

  • Uferangeln (shore fishing): Ideal, um die Küste zu erkunden und verschiedene Angelplätze ohne großen Aufwand auszuprobieren. Leichte bis mittelschwere Spinnruten reichen meist für Makrele und Pollack aus. Für Conger oder große Bars empfiehlt sich jedoch eine robustere Ausrüstung.
  • Bootsangeln (boat fishing): Sehr beliebt, um zu fischreichen Tiefen zu gelangen und Kabeljau, Pollack oder sogar Haie zu angeln. Charter stellen oft die komplette Ausrüstung (Rute, Rolle, Köder) bereit.
  • Surfcasting: An exponierten Stränden wird die Angelrute über die Wellen geworfen, um Barsche, Rochen und Steinbutt zu fangen.

Benötigt man eine Angelerlaubnis für das Meeresangeln?

In Irland ist die gute Nachricht, dass für das Meeresangeln keine Pflichtlizenz erforderlich ist. Für das Angeln von Lachs oder Meerforelle hingegen wird eine spezielle Lizenz benötigt (z. B. „salmon & sea trout licence“). Achten Sie außerdem auf lokale Vorschriften: In einigen Schutzgebieten gelten Fangquoten, etwa für den Barsch, der strengen Regeln bezüglich Mindestgröße und Fangzeiten unterliegt.

Mit einem lokalen Guide angeln

Irland bietet zahlreiche zertifizierte Angelguides und -lehrer. Ein Guide hilft Ihnen dabei:

  • Die besten Angelplätze je nach Saison und Gezeiten zu finden.
  • Die passende Ausrüstung und Köder bereitzustellen.
  • Lokale Geschichten und Legenden zu erzählen – ein besonderes Plus für Ihr Angelerlebnis!

Gesetze und Vorschriften

  • Mindestmaße: Je nach Art gibt es gesetzliche Mindestgrößen für den Fang (z. B. 42 cm für Barsch, abhängig von der Saison).
  • Fanglimits (bag limits): Für den Barsch gelten je nach Monat genaue Beschränkungen (z. B. maximal ein oder zwei Fische pro Tag oder verpflichtendes „No-Kill“-Angeln).
  • Meeresschutzgebiete: Beachten Sie die örtliche Beschilderung, da einige Zonen zum Schutz der Lebensräume ausgewiesen sind.