Der Bloomsday
Irische Kultur

Der Bloomsday

La James Joyce Statue à Dublin - © Dominionart

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Der Bloomsday

Bloomsday ist ein typisch irisches Fest, das jedes Jahr am 16. Juni in der Stadt Dublin stattfindet. Dieses Fest ehrt den irischen Schriftsteller James Joyce (1882–1941), der als eines der größten literarischen Talente in der Geschichte Irlands gilt… Genauer gesagt versuchen die Bewohner Dublins, die Route einer fiktiven Figur namens Bloom nachzuvollziehen, die im Roman Ulysses von Joyce existiert.

Vorstellung des Bloomsday

Eine Nachstellung des Werks Ulysses von James Joyce

Am 16. Juni feiern die Dubliner gerne den Schriftsteller James Joyce, indem sie eines seiner Hauptwerke ehren: Ulysses, geschrieben im Jahr 1922. Die Handlung spielt direkt in Dublin und hat als Hauptfigur einen jungen Mann namens Bloom. Dieser hat die Gewohnheit, durch die Straßen Dublins zu spazieren, und der Schriftsteller nutzt dies, um den Alltag in Dublin mit einem gewissen Realismus zu beschreiben.

Deshalb versuchen die Dubliner am 16. Juni, die fiktiven Ereignisse des Buches Ulysses, die ebenfalls am 16. Juni stattfinden, nachzustellen. Dazu kleiden sie sich in Kostüme der damaligen Zeit, folgen der gleichen Route wie die Figur Bloom und lesen Auszüge aus dem Roman Ulysses.

Die Lesungen sind manchmal individuell, manchmal öffentlich und ermöglichen es so, sich für einen Tag um die Schriften des Romanautors zu versammeln. Pubs und Restaurants bieten zu diesem Anlass thematische Menüs an, und das irische Bier fließt in der ganzen Stadt in Strömen… Alles zusammen sorgt für eine festliche und farbenfrohe Atmosphäre…