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The Corrs im Video
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The Corrs
The Corrs gehören zu den beliebtesten irischen Bands neben U2 und den Cranberries. Diese Familie, bestehend aus drei Schwestern und einem Bruder, mischt gekonnt Pop-Rock mit traditioneller irischer Musik. Elektrische Gitarren verschmelzen harmonisch mit dem Klang von Tin Whistle, Geige und Bodhrán. Hier ist das Porträt einer außergewöhnlichen irischen Familie, die das Herz von Tausenden Fans weltweit zum Schlagen gebracht hat.
Karriere der Corrs
Gründung einer 100% familiären Band
Nichts weckt mehr Neugier als eine komplett familiäre Musikgruppe!
Die Band wurde auf Initiative von Jim, dem ältesten Geschwister, gegründet. Als guter Musiker (Gitarre, Klavier und Akkordeon) war er von dem Potenzial seiner Familie überzeugt. Er lud seine Schwestern (Andrea, Sharon und Caroline) ein, sich ihm anzuschließen und das Abenteuer zu wagen!
Schnell wurden die Rollen verteilt:
- Andrea Corr: Gesang und Tin Whistle
- Sharon Corr: Geige und Backgroundgesang
- Caroline: Percussion und Backgroundgesang
- Jim: Gitarre, Klavier und Akkordeon
Die Anfänge ihrer Musikkarriere
Mitte der 90er Jahre absolvierte die Band ein Vorsprechen für einen irischen Film: The Commitments. Sie erhielten nur kleine Rollen, doch ihr professionelles Auftreten zog die Aufmerksamkeit von David Foster am Set auf sich, der beschloss, ihr Manager zu werden.
Überzeugt von ihrem Talent nahm er sie 1995 mit nach Malibu, USA, um ihr erstes Album unter dem Label Atlantic Records aufzunehmen.
Dort entstand das Album „Forgiven Not Forgotten“, eine geschickte Sammlung von Stücken mit irischen Einflüssen. Der Erfolg stellte sich ein.
Es folgte 1997 das zweite Album „Talk on Corners“, aufgenommen in Hollywood. Der Erfolg war gemischt, aber kein Flop.
Immer bestrebt, sich weiterzuentwickeln und Qualität zu liefern, nahmen sie im folgenden Jahr ein „MTV Unplugged“ Konzert in den Ardmore Studios bei Dublin vor einem ausgewählten Publikum auf. Dies gab ihnen die Gelegenheit, ihr Talent unverfälscht zu zeigen. Ein Album und eine DVD dieses Konzerts erschienen und waren ein großer Erfolg, der über Irlands Grenzen hinausging!
Einige Monate später spielten sie vor über 40.000 Zuschauern im Lansdowne Road Stadion – ein Höhepunkt für die Band!
Im Jahr 2000 verstarb leider die Mutter der Corrs an einer schweren Krankheit. Die Band, tief getroffen, aber vereint, widmete ein etwas poppigeres Album namens „In Blue“. Dieses Album war ein phänomenaler Erfolg, besonders mit den Songs „Breathless“ und „Irresistible“.
Vier Jahre vergingen ohne Neuerscheinungen. Die Band gönnte sich eine Pause, plante jedoch ein neues Album namens „Borrowed Heaven“.
2005 kehrten sie mit einem Album mit irischen Cover-Songs zurück. „Home“ war eine echte Rückkehr zu den irischen Wurzeln der Familie Corr. Die Kritiken waren positiv, doch das Album fand außerhalb der treuen Fans nur schwer ein neues Publikum.
Eine Pause… und eine durchwachsene Rückkehr
Von 2005 bis 2009 machte die Band eine Pause. Andrea und Sharon Corr versuchten Solo-Karrieren, die jedoch erfolglos blieben.
Die Band kehrte im September 2015 mit dem Album „White Light“ zurück und beendete die Tour im August 2016 in Belfast.
2017 erschien das Album „Jupiter Calling“, das gemischte Kritiken erhielt.
The Corrs werden manchmal vorgeworfen, in eine zu unpersönliche Popmusik abzurutschen, weit entfernt von ihrer ursprünglichen Persönlichkeit. Das Gesamtbild wirkt uneinheitlich, es fehlt an Schwung und musikalischer Signatur. Obwohl Fans es schätzen, kommt der internationale Erfolg nicht mehr, und die Verkaufszahlen sind gering.
Jim Corr sorgt für negative Schlagzeilen
Aussagen, die das Bild der Familienband beeinträchtigten
Im Jahr 2020, während der Covid-19-Pandemie, erregte Jim Corr Aufsehen mit seinen Anti-Masken- und Anti-Impf-Äußerungen. Er ist zudem ein überzeugter Klimaskeptiker und scheint an verschiedene mehr oder weniger skurrile Verschwörungstheorien zu glauben.
Leider schadeten seine offenen Aussagen und seine Teilnahme an öffentlichen Demonstrationen seinem Image sowie dem der Band.
Die anderen Mitglieder der Corrs blieben zu diesen Themen schweigsam, um die Kontroverse nicht zu verschärfen.
Diskografie der Corrs
- 1995: Forgiven Not Forgotten
- 1997: Talk On Corners
- 1999: MTV Unplugged
- 2000: In Blue
- 2001: Best Of
- 2002: Live in Dublin
- 2004: Borrowed Heaven
- 2005: Home
- 2015: White Light
- 2017: Jupiter Calling
