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The Pogues : die unumgänglichen
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The Pogues
The Pogues sind eine irische Rock/Folk-Band. Ihre Musik verbindet traditionelle irische Musik mit der Energie des Rock-Punks der 80er/90er Jahre, wobei elektrische Gitarren perfekt mit traditionellen Instrumenten wie Bodhrán, Tin Whistle, Akkordeon und Mandoline harmonieren. Viele zählen diese irische Band zu den größten Irlands, neben den Chieftains oder den Dubliners.
Die Geschichte einer weltbekannten Band
Eine Band, die kein Blatt vor den Mund nimmt!
Alles begann 1982 in London, als sich eine kleine Musikgruppe namens „Pogue Mahone“ gründete. Dieser Name ist tatsächlich eine englische Umschrift des gälischen Ausdrucks „Póg mo thóin„, was „Küss meinen Arsch“ bedeutet. Zu dieser Zeit bestand die Band aus sechs Musikern, darunter:
- Shane MacGowan (Gesang)
- Spider Stacy (Tin Whistle)
- Jim Fearnley (Akkordeon)
- Jeremy Finer (Gitarre und Banjo)
- Cait O’Riordan (Bass)
- Andrew Ranken (Percussion und Mundharmonika)
Ihre Karriere begann auf der Straße und in Pubs, wo sie sowohl traditionelle irische Stücke als auch eigene Kompositionen spielten. Im Laufe der Jahre gewannen sie an Bekanntheit und wurden eingeladen, auf größeren Bühnen aufzutreten, unter anderem als Vorgruppe der Clash im Jahr 1984.
Eine Band, die auffällt… angeführt vom turbulenten Shane MacGowan
Ab 1985 entschieden sie sich, den Namen „Pogues“ anzunehmen, nachdem viele Radiosender ihren ursprünglichen Namen wegen seiner Vulgarität ablehnten. Sie veröffentlichten ihr erstes Album „Red Roses for Me“, das großen Erfolg hatte.
Inzwischen stieß Phil Chevron zur Band, und die Pogues nahmen unter der Regie von Elvis Costello das Album „Rum, Sodomy & the Lash“ auf. Der Titel bezieht sich auf ein Zitat von Winston Churchill über die Lebensbedingungen der britischen Marine. Kurz darauf verließ die Bassistin Cait O’Riordan die Band nach ihrer Heirat mit Elvis Costello. Darryl Hunt übernahm den Bass, und der Multiinstrumentalist Terry Woods stieß ebenfalls zur Band.
In dieser Zeit begann Shane MacGowan einen eher ausschweifenden Lebensstil zu führen, geprägt von Drogen- und Alkoholkonsum, erheblichem Gewichtszunahme, Bekanntheit für seine Vulgarität und Konflikte mit der Polizei. Dies schadete dem Ruf der gesamten Band erheblich.
Musikalisch wirkten die Pogues an zahlreichen Projekten mit, komponierten Filmmusiken und nahmen mit den Chieftains den unverzichtbaren Song „The Wild Rover“ auf. 1988 veröffentlichten sie das Album „If I Should Fall from Grace with God„, mit dem Hit „Fairytale of New York„, einem Weihnachtslied, das in Irland und Großbritannien die Charts anführte.
Der Erfolg war enorm, wurde jedoch durch das zunehmend gewalttätige und unkontrollierbare Verhalten von Shane MacGowan getrübt. Obwohl er seit der Gründung der Band deren Anführer war, verließ MacGowan die Pogues 1991, was die Band weniger effektiv machte. Die Pogues setzten ihre Arbeit bis 1996 fort, veröffentlichten jedoch zwei weniger erfolgreiche Alben. Nach dem Weggang ihres Frontmanns erschöpfte sich die Band schnell und beschloss 1996, sich aufzulösen.
Ausnahmen bildeten Wiedervereinigungen 2001 und 2004 für einige Konzerte in Europa und den USA, bei denen Shane MacGowan erneut mitwirkte…
Diskografie
- Red Roses For Me (1984)
- Rum, Sodomy, and the Lash (1985)
- Poguetry in Motion (EP) (1986)
- If I Should Fall From Grace with God (1988)
- Peace and Love (1989)
- Yeah Yeah Yeah Yeah Yeah (EP) (1990)
- Hell’s Ditch (1990)
- The Best of The Pogues (1991)
- The Rest Of The Best (1992)
- Waiting For Herb (1993)
- Pogue Mahone (1996)
- The Very Best Of The Pogues (2001)
- The Ultimate Collection including Live At The Brixton Academy 2001 (2005)
- Dirty Old Town: The Platinum Collection (2005)
- Just Look Them Straight In The Eye And Say… Poguemahone!! (Box 5 CDs) (2008)

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