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Wahrer Meilenstein der traditionellen irischen Musik, gilt Ronnie Drew (16. September 1934 – 16. August 2008) als eines der größten Talente Irlands. Mit seiner rauchigen Stimme prägte er fast 50 Jahre lang die Band The Dubliners, bekannt für seinen charakteristischen Klang und sein Gitarrenspiel. Obwohl er verstorben ist, bleibt er bis heute eine Ikone der irischen Kultur!
Ronald Drew (Ránall Ó Draoi auf Irisch) wurde 1934 in Dún Laoghaire, County Dublin, geboren.
Als Erwachsener entdeckte er seine Leidenschaft für Musik. In den 1950er Jahren verließ er Irland und ging nach Spanien, um Englisch zu unterrichten und gleichzeitig Spanisch sowie Flamenco-Gitarre zu lehren.
Nach seiner Rückkehr nahm er verschiedene Gelegenheitsjobs an, begann aber, sich mit irischen Künstlern der traditionellen Musikszene zu umgeben.
1962 kam der Durchbruch: Er gründete zusammen mit Luke Kelly, Barney McKenna und Ciaran Bourke, drei weiteren talentierten Musikern, die „Ronnie Drew Group“ – ein Name, der später zu „The Dubliners“ wurde.
Die legendäre Band war geboren. Kurz darauf stieß John Sheahan zur Gruppe. Sie spielten regelmäßig Sessions in Irish Pubs in Dublin und Umgebung.
Schon bald machte sich die Band einen Namen: Ronnie Drews unverwechselbarer Stil – seine Exzentrik gepaart mit seiner außergewöhnlich rauen Stimme – verlieh der Gruppe eine besondere Note, ergänzt durch die Virtuosität seiner Mitmusiker.
Nach über zehn Jahren verließ Ronnie die Band 1974, kehrte 1979 zurück und verließ sie schließlich endgültig 1995.
Nun begann seine Solokarriere: Gestärkt durch seine Erfolge mit den Dubliners, wagte er sich allein vor und nahm mit Größen wie The Pogues, Christy Moore und den Dropkick Murphys auf.
Seine Songs fanden großen Anklang beim irischen Publikum. Die Kritiken waren positiv – für Ronnie Drew eine Anerkennung seiner Arbeit. Seine Bekanntheit war so groß, dass er 2006 bei einer Zeremonie geehrt wurde: Seine Handabdrücke wurden in den Walk of Fame vor dem Gaiety Theatre in Dublin aufgenommen.
Leider lebte Ronnie Drew oft sehr intensiv. Als lebenslustiger Mensch war er für seinen hohen Konsum von Alkohol und Tabak bekannt. Obwohl er zeitweise mit dem Trinken aufhörte, blieb er ein starker Raucher.
2006 wurde bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Er begann eine Behandlung und setzte seine musikalische Karriere fort, verstarb jedoch am 16. August 2008 im St. Vincent Krankenhaus in Dublin. Seine letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Friedhof Redford in Greystones.
Nach seinem Tod war ganz Irland in Trauer. Die Ehrungen kamen aus dem ganzen Land und sogar über die Grenzen der Grünen Insel hinaus. Ronnie Drew bleibt ein Symbol der traditionellen irischen Musik: Seine Lieder werden weiterhin in Irish Pubs gespielt, und wir wagen zu behaupten, dass kaum ein Engländer nicht weiß, wer Ronnie Drew ist!