+
Coolbawn House ist ein ehemaliges Herrenhaus im County Wexford, Irland. Als Hotspot des Dark Tourism ist es bekannt für seine Spukgeschichten und zieht zahlreiche Besucher an, die auf der Suche nach Nervenkitzel sind. Die düstere Atmosphäre lässt garantiert jedem Besucher einen Schauer über den Rücken laufen!

Coolbawn House – Mike Searle – cc
Das Coolbawn House im County Wexford ist ein Relikt aus dem 19. Jahrhundert. Es wurde 1840 auf den Überresten eines durch Feuer zerstörten Hauses errichtet – auf Initiative des bekannten Politikers Francis Bruen. Für seine Frau, Lady Catherine Anne Nugent, ließ er dieses prächtige Herrenhaus im neugotisch-tudoristischen Stil erbauen und verwendete dafür nur die besten Materialien der Zeit.
Die kunstvollen Verzierungen aus Stein und Granit zeugten vom einstigen Glanz und Reichtum des Besitzers. Damals galt das Anwesen als eines der schönsten im ganzen County!
Doch 1923 fiel Coolbawn House erneut den Flammen zum Opfer – diesmal während des irischen Bürgerkriegs. Seitdem hat das Haus seinen alten Glanz nie wiedererlangt und ist heute nur noch ein Schatten seiner selbst.
Obwohl heute nur noch düstere Ruinen übrig sind, hält sich der Ruf von Coolbawn House als Spukort hartnäckig.
Tatsächlich zählt es zu den unheimlichsten Orten ganz Irlands!
Einer alten Legende nach beobachtete einst eine Magd in einer stürmischen Nacht das Unwetter, als ein Blitz direkt in das Fenster einschlug, hinter dem sie stand. Die junge Frau wurde vom Blitz getroffen und starb – doch ihr Gesicht und ihre Silhouette sollen sich für immer in das Glas der Fensterscheibe eingebrannt haben. Der Blitz habe die Konturen ihres Kopfes in das Glas gezeichnet und sie so für die Ewigkeit verewigt …
Auch wenn das Fenster beim Brand im Bürgerkrieg zerstört wurde, heißt es, dass der Geist der jungen Frau noch immer um Coolbawn House wandert.
Manche behaupten sogar, ihre Gestalt in der heute fensterlosen Öffnung gesehen zu haben – genau dort, wo sie einst so plötzlich ums Leben kam.
Andere berichten von Stimmen, Lachen und Weinen. Einige Besucher wollen sogar gespürt haben, wie unsichtbare Hände sie berührten!
Im Jahr 2015 untersuchte ein Team von Geisterjägern Coolbawn House. Mit Kameras, Audiorekordern und Bewegungsmeldern versuchten sie, Beweise für paranormale Phänomene zu sammeln.
Das Team nahm mehrere seltsame Geräusche auf, darunter Stimmen, Lachen und Weinen. Außerdem entdeckten sie auf den Aufnahmen verschwommene Gestalten.
Ganz schön gruselig, oder?
Wenn Sie sich von diesen Geistergeschichten nicht abschrecken lassen, können Sie das Gelände erkunden. Aber Achtung: Das Haus befindet sich auf Privatgrund. Wer es besichtigen möchte, muss vorher die Erlaubnis der heutigen Besitzer, der Familie Tector, einholen.
Außerdem ist das Gebäude in einem sehr schlechten Zustand, und einige Bereiche könnten jederzeit einstürzen.
Das Gelände gilt als gefährlich und ist mit Heuballen abgesperrt, um Urban-Explorer davon abzuhalten, ins Innere zu gelangen.
Da Sicherheit an erster Stelle steht, empfehlen wir, das Haus nur von außen zu bewundern.
Trotzdem ist das Anwesen ein architektonisches Highlight. Der Tudor-Stil ist beeindruckend, und das von Efeu überwucherte, verlassene Haus hat einen ganz eigenen Charme.
Die fein behauenen weißen Granitsteine stammen aus den umliegenden Bergen und bilden einen spannenden Kontrast. Die Architektur ist reich verziert mit Türmchen und Spitzen – ganz im britischen Stil!
Auch die Umgebung lohnt sich: Coolbawn House bietet einen atemberaubenden Blick auf die Blackstairs Mountains. Man fühlt sich sofort wie an einem abgelegenen, geheimnisvollen Ort.
Mit den Spukgeschichten im Hinterkopf ist die Atmosphäre hier wirklich einzigartig!
Die wichtigsten Infos für die Planung deines Besuchs: Wegbeschreibungen, Anfahrtsmöglichkeiten und Buchungsoptionen.
Coolbaun, Ferns
52.59106364314743, -6.507382560525268
30 Minuten
Das Anwesen befindet sich auf Privatgrund. Eine Erlaubnis ist erforderlich, um es zu betreten.
Informiere dich vor deiner Abreise über die Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen, besonders in der Hochsaison oder an irischen Feiertagen.