Limerick
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Limerick - © Diarmuid Greene

Eine mittelalterliche Stadt, berühmt für ihre Burg!

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Limerick : Die Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt besuchen sollte

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Limerick

Im Südwesten Irlands gelegen, ist die Stadt Limerick die drittgrößte Stadt Irlands. Mit einer Bevölkerung von über 50.000 Einwohnern gehört Limerick zu den Industriestädten, die derzeit einen beispiellosen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung erleben. Einst Opfer eines Images als arme und traurige Stadt, in der Arbeitslosigkeit und Arbeiterarbeit vorherrschten, entwickelt sich Limerick heute zu einer dynamischen und kulturellen Stadt. Mit ihren brandneuen Vierteln und dem hochmodernen Universitätscampus verfügt Limerick heute über viele Vorzüge, die Studenten und junge Menschen aus dem ganzen Land anziehen, um die Atmosphäre, die Irish Pubs und die zahlreichen Festveranstaltungen zu genießen!

Zögern Sie nicht, die Stadt zu entdecken: Die Einwohner von Limerick sind herzlich und gastfreundlich, und die Straßen laden zu einem angenehmen Spaziergang ein. Ganz zu schweigen von den Sehenswürdigkeiten, darunter das King John Castle, eine beeindruckende mittelalterliche Burg.

Schließlich bietet der Besuch der Stadt die Gelegenheit, in die Autobiografie des berühmten Frank McCourt einzutauchen, der hier zwischen diesen Mauern lebte und der das weltweit bekannte Werk „Die Asche von Angela“ inspirierte.

Geschichte von Limerick

Eine Stadt mit Wikinger- und anglo-normannischen Ursprüngen

Die ersten Bauwerke, die offiziell die Gründung der Stadt Limerick ankündigen, stammen aus dem Jahr 812 während der Wikingerinvasionen. Erst 967 eroberte Brian Boru die Stadt während der Schlacht von Clontarf, in der er gegen die Wikinger kämpfte. Er übergab die Stadt dem einflussreichen Clan O’Brien, der beschloss, die Stadt weiterzuentwickeln.

Ihre Herrschaft über die Stadt war jedoch nur von kurzer Dauer: Bereits im 12. Jahrhundert eroberten die Anglo-Normannen Limerick. Diese Wendung bedeutete, dass Anglo-Normannen und Iren in derselben Stadt koexistieren mussten.

Um die Dinge zu klären und eine Vermischung zu vermeiden, bauten die Anglo-Normannen das, was heute als „English Town“ bekannt ist, ein Viertel, das ausschließlich den Anglo-Normannen vorbehalten war. Als Antwort darauf errichteten die Iren ihrerseits die Irish Town, ein irisches Viertel im Süden der Stadt.

In dieser Zeit wurden auch das King John’s Castle sowie die große Kathedrale St. Mary gebaut.

Eine turbulente Geschichte nach den Eroberungen von Oliver Cromwell

Nach mehreren Jahren turbulenter Koexistenz beschlossen die Iren, die Stadt zurückzuerobern und die Anglo-Normannen zu vertreiben. Vergeblich: Oliver Cromwell belagerte Limerick 1651 und nahm die Stadt den Iren ab.

Auch das Jahr 1690 war eine unruhige Zeit für die Stadt: Die Katholiken, die in der Schlacht am Boyne gegen Wilhelm von Oranien eine schwere Niederlage erlitten hatten, suchten Zuflucht in Limerick (man erinnere sich, dass Limerick damals eine befestigte Stadt war, die die Bevölkerung durch hohe imposante Mauern schützte). Nach einer erschöpfenden Belagerung gelang es den Iren, die Schlacht zu gewinnen und Frieden zu verhandeln.

Das 18. Jahrhundert war jedoch eine relativ wohlhabende Zeit für die Stadt. Limerick erlebte einen Aufschwung, entwickelte eine solide Industrie und nutzte den Handel für weiteres Wachstum. Die Stadt baute nach und nach die im 17. Jahrhundert zerstörten Gebäude wieder auf, und Limerick begann, wieder eine normale Aktivität aufzunehmen… Diese Periode war jedoch von kurzer Dauer, und das 19. Jahrhundert markierte den Beginn eines irreversiblen Niedergangs.

Die Große Hungersnot sowie der Act of Union stürzten Limerick in Armut und Elend. Die unzähligen menschlichen Verluste waren ein schwerer Schlag für die Wirtschaft der Stadt und brachten Limerick in eine unangenehme Lage.

Diese Situation brauchte viele Jahre, bis Limerick sich erholte. Die 1990er Jahre läuteten eine Erneuerung für die Stadt ein: Irland erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung (Keltischer Tiger), und viele Investoren beschlossen, in Limerick zu investieren und neue Projekte zu realisieren.