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Die Guinness West Indies Porter ist ein irisches Bier, das in Dublin gebraut wird. Sie gilt als moderne Neuinterpretation eines Guinness-Biers, das bereits 1801 existierte. Damals beschloss das irische Unternehmen, seine Biere weltweit zu exportieren. Die West Indies Porter war eine der ersten Sorten, die speziell für den Export bestimmt waren. Dafür wurde das Rezept besonders stark gehopft, damit das Bier die langen Wochen auf dem Schiff und die Hitze besser übersteht. Das Ergebnis ist ein geschmacksintensives Bier mit ausgeprägtem Charakter – auch in der heutigen Version!

Die Guinness West Indies Porter – © Guide Irlande.com
Ursprünglich war die West Indies Porter das erste Guinness-Bier, das für den Export geöffnet wurde. Dank des hohen Hopfengehalts besitzt dieses Bier so markante Eigenschaften.
Im Geschmack war sie kräftiger als ein klassisches Guinness. Sie zeichnete sich durch mehr Bitterkeit und fruchtige Aromen aus.
Heute wurde dieses Bier von der Guinness-Brauerei wiederbelebt. Die Braumeister haben versucht, das Originalrezept von 1801 so genau wie möglich nachzubrauen – mit der einzigen Ausnahme, dass eine spezielle Hefe verwendet wird, die die Reifezeit verkürzt.
Mit einem Alkoholgehalt von 6 % bietet sie ausgeprägte Noten von Kakao, Früchten und gesalzenem Karamell, ausgewogen durch eine deutliche Bitterkeit.
Dieses Bier richtet sich vor allem an Liebhaber von charakterstarken Bieren. Die Bitterkeit ist am Gaumen präsent und klingt mit einer leicht süßlichen Note aus.
Man findet dieses Bier überall in Irland, aber auch in vielen Ländern weltweit. In Flaschen verkauft, gehört sie zu den Klassikern aus dem Hause Guinness. Ein Bier, das wie ein Phönix aus der Asche auferstanden ist und den historischen Beginn der internationalen Expansion von Guinness markiert.
Der Missbrauch von Alkohol ist gefährlich für die Gesundheit. In Maßen konsumieren.