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Ein Aushängeschild der Midleton-Destillerie im County Cork: Der Tullamore Dew zählt zu den besten irischen Whiskeys, die je auf der Insel produziert wurden. Er gehört zu den drei meistverkauften irischen Spirituosen weltweit und ist das Ergebnis einer Tradition, die seit 1829 fortbesteht. Hier ein Überblick über dieses hochwertige Getränk.
Die Geschichte dieses irischen Whiskeys beginnt im Jahr 1829, als ein wohlhabender Unternehmer beschloss, seine eigene Destillerie zu gründen: die Tullamore Dew. Dort stellte er ein hochwertiges Getränk her, das nach traditionellen Methoden dreifach in großen Brennblasen destilliert wurde. Schon bald übernahm der Whiskey selbst den Namen der Destillerie und wurde unter dem Namen Tullamore Dew vermarktet.
Nach mehreren Jahrzehnten kontinuierlicher Produktion musste die Destillerie in den 1950er Jahren aufgrund finanzieller Schwierigkeiten schließen. Die Midleton-Destillerie übernahm daraufhin die Produktion, um die Zukunft dieses Whiskeys zu sichern.
Entgegen vieler Erwartungen ist der Tullamore Dew besonders mild im Geschmack und sehr angenehm zu trinken. Geschätzt wird seine feine Note und die große Vielfalt an besonders aromatischen Geschmacksnuancen.
Vollmundig, lebendig und zugleich subtil – dieser Blend verströmt rauchige Getreidenoten und wird traditionell ohne Eis serviert. In vielen irischen Pubs steht er auf der Karte und wird auch für typische Cocktails wie den Irish Coffee verwendet.
Als echter Klassiker ist er in den meisten Bars und Supermärkten des Landes erhältlich. Allerdings lohnt es sich kaum, eine Flasche mit nach Hause zu nehmen: In Irland sind solche Spirituosen meist höher besteuert als anderswo, und man findet Tullamore Dew problemlos auch in Ländern wie Frankreich oder Belgien.
Der Missbrauch von Alkohol ist gefährlich für die Gesundheit. In Maßen konsumieren.