Daniel Day-Lewis
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Daniel Day-Lewis

Irische Schauspieler und Schauspielerinnen
Daniel Day Lewis - Siebbi - cc

Ein britisch-irischer Schauspieler, mehrfach ausgezeichnet für seine tiefgründigen Rollen!

Daniel Day-Lewis ist einer der meistgefeierten Schauspieler aller Zeiten. Seine Karriere erstreckt sich über mehr als vier Jahrzehnte, und er hat nicht weniger als drei Oscars gewonnen – ein echter Rekord! Bekannt ist er vor allem für seinen intensiven und methodischen Spielstil, der ihm ermöglichte, einige der ikonischsten Rollen der Filmgeschichte zu verkörpern. Von seinem ersten Auftritt in Sunday, Bloody Sunday bis zu seinen Oscar-Nominierungen für There Will Be Blood und Lincoln lieferte Daniel Day-Lewis stets erstklassige Leistungen ab. Außerdem spielte er in zahlreichen weiteren Projekten mit, darunter My Left Foot, Im Namen des Vaters und Gangs of New York. Mit einer solchen Karriere hat Daniel Day-Lewis bewiesen, dass er ein Schauspieler von Weltklasse ist!

Frühes Leben und Karrierebeginn

Ein britisch-irischer Schauspieler

Daniel Michael Day-Lewis wurde am 29. April 1957 in Kensington, London, England geboren. Seine Eltern, der Dichter Cecil Day-Lewis und die Schauspielerin Jill Balcon, ließen sich scheiden, als er neun Jahre alt war.

Er wuchs in einem bohèmehaften Haushalt auf und verbrachte einen Großteil seiner Kindheit damit, die Natur zu erkunden. Er wurde auf das Internat Bedales in Hampshire geschickt, wo er sein Interesse an der Schauspielerei entdeckte.

Nach dem Abitur begann er seine Ausbildung an der Bristol Old Vic Theatre School. Während seines Studiums spielte er in zahlreichen Theaterproduktionen und machte sich schnell einen Namen.

1980 gab Day-Lewis sein Filmdebüt in My Beautiful Laundrette, inszeniert von seinem Freund, dem Regisseur Stephen Frears.

Bemerkenswerte Filmrollen

Im Namen des Vaters

Im Namen des Vaters

Im Laufe seiner Karriere übernahm Daniel Day-Lewis vor allem Hauptrollen in unabhängigen Dramen.

1988 spielte er in My Left Foot, einem biografischen Film über das Leben von Christy Brown, einem irischen Schriftsteller und Maler mit Zerebralparese. Für seine Darstellung von Brown erhielt Day-Lewis seinen ersten Oscar als bester Hauptdarsteller und wurde damit erst der zweite Schauspieler, der den Preis bei seiner ersten Nominierung gewann.

Zwei Jahre später spielte er an der Seite seines Vaters in Der letzte Mohikaner. Es folgte die Titelrolle in Im Namen des Vaters, einem biografischen Drama über die Guildford Four.

Auszeichnungen und Nominierungen

Daniel Day-Lewis wurde im Laufe seiner Karriere für die Qualität seiner Schauspielkunst vielfach gelobt – das zeigen seine drei Oscars eindrucksvoll!

Neben seinem ersten Gewinn für My Left Foot erhielt Day-Lewis seinen zweiten Oscar für There Will Be Blood, in dem er den Öl-Magnaten Daniel Plainview spielte.

Seinen dritten Oscar gewann er für die Darstellung des ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln im biografischen Drama Lincoln.

Darüber hinaus erhielt er zwei Golden Globe Awards, einen BAFTA Award, zwei Screen Actors Guild Awards und weitere BAFTA-Auszeichnungen. Verschiedene Publikationen zählen ihn zu den größten Schauspielern aller Zeiten.

Spielstil

Daniel Day-Lewis ist bekannt dafür, sich vollständig in seine Rollen zu vertiefen und viel Vorbereitung in jede einzelne zu investieren. Er beschreibt seinen Schauspielprozess als „ein Ritual, dem ich mich unterwerfen muss“.

Er ist berüchtigt dafür, sein Aussehen zu verändern und ungewöhnliche Hobbys sowie Lebensweisen anzunehmen, um sich besser mit seinen Figuren zu identifizieren.

So ließ er sich beispielsweise für My Left Foot die Fingernägel wachsen, lebte für Der letzte Mohikaner wie ein Mitglied eines indigenen Stammes und nahm für seine Rollen in Im Namen des Vaters und The Boxer zu.

Während der Dreharbeiten zu Lincoln geriet er häufig mit Regisseur Steven Spielberg aneinander, um die größtmögliche historische Genauigkeit des Films zu gewährleisten.

Privatleben

Ein zurückgezogenes Leben abseits der Öffentlichkeit

Daniel Day-Lewis heiratete im März 1994 die englische Schauspielerin Rebecca Miller. Kennengelernt hatten sie sich, als sie noch auf dem College war und er gerade Der letzte Mohikaner in der Gegend drehte, in der sie aufgewachsen war. Gemeinsam haben sie zwei Söhne: Gabriel Martin (geboren 1996) und Ronan Cal Day-Lewis (geboren 2002).

Bemerkenswert ist, dass der Schauspieler bereits 1993 die doppelte britisch-irische Staatsbürgerschaft annahm, als er sich im County Wicklow in Irland niederließ.